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Lichtfeldkamera Lytro kommt nach Deutschland

Erst knipsen, dann scharfstellen - einfach draufhalten und sich später um die technischen Aspekte der Aufnahme kümmern - das hört sich weder künstlerisch noch anspruchsvoll an. Die 100 Jahre alte Technik wird in Plastikgehäuse verpackt, und fertig ist der neueste Schrei auf dem Fotomarkt. Wenn das mal nicht ein Strohfeuer à la Lomo wird...

Der Fotograf muss keine Schärfe regeln, keine Blende oder Verschlusszeit einstellen, weder blitzen noch sonstige Einstellungen vornehmen. Er kann lediglich ein achtfaches optisches Zoom nutzen und damit den Bildausschnitt bestimmen.

Alter Wein in neuen Schläuchen

Die Lichtfeld-Technik selbst ist schon vor über hundert Jahren entwickelt worden. Der französische Physiker und Nobelpreisträger Gabriel Lippmann stellte bereits 1908 mit der "Integralen Photografie" das Aufnahmeprinzip vor, das hinter der Lichtfeld-Fotografie steckt.

Kein Schnäppchen

Für die Plastikkamera im Design einer Kindertaschenlampe muss tief in die Tasche gegriffen werden.
Ab dem Verkaufsstart am 15. Juli gibt es die Lytro vom gleichnamigen Hersteller in Grau, Pink, Blau und Rot. Letztere Version kostet 579 Euro und bietet 16 Gigabyte internen Speicherplatz, was angeblich für 750 Bilder reicht. Speicherkartenwechsel Fehlanzeige. Zum Vergleich: Eine Nikon DSLR der Einsteigerklasse gibt es schon für weniger Geld, dafür aber mit mannigfaltigen Einstellmöglichkeiten sowie der Option auf Wechselobjektive. Alle anderen Lytro-Modelle haben nur halb so viel Platz und kosten dann 100 Euro weniger. Zur Qualität und Größe des Sensors wurde nichts bekannt, aber mit diesem Gerät soll auch sicher nicht die Riege der ernsthaften Fotografen angespochen werden.

 

 

 
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