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"Der Megapixel-Hype bei Kameras ist vorbei"

"Der Megapixel-Hype bei Digitalkameras ist vorbei", sagte Wolfgang Lutzky, Nikon-Country-Manager Österreich und Slowenien, im Rahmen der Präsentation der Frühjahrskameramodelle am Dienstag in Wien. Nikon beschränkt sich bei seinen neuen Produkten auf eine maximale Auflösung von zwölf Megapixel.

"Im Bereich der Spiegelreflexkameras war diese Kennzahl noch nie ein großes Thema. Nun zeigt sich dies auch bei den Kompaktkameras", so Lutzky gegenüber pressetext. Die Konsumenten hätten ebenfalls erkannt, dass höhere Auflösungen kaum Auswirkung auf die Qualität der gewünschten Bilder hätten.

Stattdessen setzen die Hersteller nun auf erweiterte Funktionen. Als Trend lässt sich auch die zunehmende Integration von Mehrfach-Zoomobjektiven im Kompaktsegment ausmachen. So bietet beispielsweise das neue Modell aus Nikons P-Serie ein 24-faches Zoomobjektiv. Das Gerät aus der leistungsstarken Kompaktklasse erinnert von seiner Form her eher an eine Spiegelreflexkamera als an ein handliches Modell aus dem Bereich der praktischen Begleiter. "Mit der P90 wollen wir die Brücke zwischen diesen beiden Produktsegmenten schlagen", erläutert Elmar Kickingereder, Marketingverantwortlicher bei Nikon.

Die Coolpix P90 verfügt über einen Brennweitenbereich von 26 bis 624 Millimeter und bietet darüber hinaus die Möglichkeit von Nahaufnahmen bis zu einem Abstand von einem Zentimeter. An Sportfotografen richtet sich die Serienaufnahmen-Funktion. Die Kamera macht bis zu 45 Fotos bei 15 Bildern pro Sekunde. Mit der Funktion Pre-Shot-Cache können zudem einfache Bilderserien aufgenommen werden, von denen beim Drücken des Auslösers die letzten zehn Aufnahmen gespeichert werden. "Die P90 liefert eine effektive Auflösung von 12,1 Megapixel und eine Empfindlichkeit bis zu ISO 6.400. Somit können auch bei schwachem Licht scharfe Bilder aufgenommen werden", erläutert Kickingereder.

Mit der P90 ist es zudem möglicht, sich schnell bewegende Motive ohne Bewegungsunschärfe abzubilden. Neben Programm-, Zeit- und Blendenautomatik ist zudem eine manuelle Belichtungssteuerung durchführbar. Mit dem Funktionswählrad auf der Oberseite der Kamera können vier Arten der Belichtungssteuerung ausgewählt werden, die dem Nutzer die kreative Kontrolle über die Belichtungseinstellungen geben. Das Display ist drei Zoll groß und sowohl nach unten wie auch nach oben neigbar. Die P90 ist ab März zum Preis von 429 Euro im Handel erhältlich.

Darüber hinaus bietet Nikon noch eine Reihe weiterer Modelle im Einsteiger- sowie im Stylesegement. Bereits ab 109 Euro ist die Coolpix L19 erhältlich. Die handliche Kamera richtet sich vor allem an junge Fotografen und Familien, führt Kickingereder aus. In der Serie der Style-Kameras bringt Nikon mit der S230 ein Modell mit drei Zoll großem Touchscreen. Die Bedienung der Kamera funktioniert sowohl mit dem Finger als auch mit dem mitgelieferten Stylus. Die meisten der Aufnahme-, Wiedergabe- und Bearbeitungsfunktionen sind über den Bildschirm per Berührung zu steuern.

Mit dem Frühjahrs-Lineup geht Nikon zuversichtlich in das Jahr 2009, wenngleich Lutzky einräumt, dass das ununterbrochene Wachstum der vergangenen fünf Jahre wahrscheinlich vorbei sein werde. "Der Markt war auch im vergangenen Jahr noch nicht zur Gänze gesättigt, daher lief vor allem das Weihnachtsgeschäft äußerst gut", sagt der Nikon-Manager. Für 2009 geht Lutzky jedoch davon aus, dass die Wirtschaftskrise am Kameramarkt zu spüren sein wird.


Einen lesenswerten Artikel zum Thema Megapixel-Hype finden Sie hier.


 
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