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d3deck

Nikon D2H

[05.08.2003] Im Rahmen des Usertreffens des Webdigital » Profi-Forums, bei dem auch Yasuo Baba vom NPS (Nikon Professional Service) anwesend war, bestand die Gelegenheit, die D2H ausgiebig zu testen. Es handelte sich zwar "nur" um ein Vorserienmodell, trotzdem lässt sich über das neue digitale Flaggschiff schon das eine oder andere sagen

Vorserien-Modell

Obwohl es sich um einen "Dummy" handelte, der laut Baba von Stand Dezember 2002 ist, funktionierte die Kamera bis auf einige AF-Funktionen. Die D2H liegt gut in der Hand und bietet das gewohnte Look-and-Feel der D1 und F5.
Die Rückseite ist der D1 sehr ähnlich, einige Knöpfe sind vergrößert worden, und auf der Rückseite ist der 2,5(!)-Zoll-Monitor, der durch seine mittige Position Nasenschleier verhindern wird. Das Oberdeck entspricht einer Mischung aus F5 und D1.
Die ergonomisch geformte Kamera lässt sich sofort intuitiv und nikontypisch bedienen.

Warum 4 Megapixel ?

Im Profisektor wird schon lange der Wert nicht mehr auf eine grosse Pixelmenge gelegt, zumal 4 MP für eine doppelseitige Zeitungsanzeige völlig ausreichend sind. Wichtiger sind vielmehr der schnelle Bildtransport sowie ein stabiles Gehäuse, wie man es von der F5 gewohnt war. Der Bildtransport der D2H von 8 Bildern pro Sekunde erreicht inzwischen die Geschwindigkeit des analogen Pendants. Das Metallgehäuse hat eine Magnesiumlegierung und ist wie bei der F5 spritzwassergschützt und unempfindlich gegen Stösse und Temperaturschwankungen.

Der Monitor

Auf der Rückseite befindet sich der 2,5" große Monitor, der aufgrund seiner Grösse eine gute Bildbeurteilung zulässt.
Er besitzt 211.000 Pixel (!) und lässt sich von der Helligkeit einstellen.

Energieversorgung

Die Akkus der D2H sind nicht kompatibel mit den Akkus der D1, und umgekehrt.
Die D2H verbraucht nur ein Drittel der Energie im Vergleich zur ihrer Vorgängerin, wobei die Lithium-Ionen-Akkus gleichzeitig die doppelte kapazität haben, da bedeutet eine 6-mal höhere Energieausbeute. Die Akkus haben keinen Memoryeffekt und lassen sich jederzeit, auch ohne "Refresh", nachladen.
Eine Akkuladung reicht laut Nikon für 800-900 Aufnahmen.
der Akku hat 21,2 VAh gegenüber dem D1-Akku (14,4 VAh), das ist eine Steigerung von 47%.

3 wählbare Farbräume

Die D2H bietet drei verschiedene Farbräume zur Auswahl:
-sRGB optimiert für Portrait
-sRGB optimiert für Landschaften
-AdobeRGB

Das dritte Auge

Ein wahrhaft profihaftes Detail ist der Ambient-Light-Sensor, von Baba als "Das dritte Auge" bezeichnet.
Dieser an der Vorderseite des Suchgerdachs angebrachte Sensor misst die Farbtemperatur (!) und stellt den Weissabgleich, wenn gewünscht, in Abhängigkeit der Messung automatisch ein.

Ausblick

Erste D2 Modelle werden bei der EM im Herbst an ausgewählte NPS-Mitgleider vergeben, die Bilddaten werden allerdings anschließend gelöscht und die CF-Karten sind eingeschweißt, sodass bis kurz vor Lieferbarkeit kein mit der D2 aufgenommenes Bild im Internet kursieren wird... leider.
Die D2 ist laut Baba bereits 4x überzeichnet und übertrifft die Produktionskapazitäten schon vor Erscheinen.


 
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