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Nikon D2Xs

20 Details verbessert

02.06.2006
Aus der D2X von Nikon wurde die D2Xs. Bei der Profi-Spiegelreflexkamera hat der Hersteller an 20 Schräubchen gedreht. Der LCD-Monitor ist auf 2,5 Zoll gewachsen und es gibt zusätzliche Einstellungen für hohe Empfindlichkeiten. Der CMOS-Bildsensor mit einer effektiven Auflösung von 12,4 Megapixeln sowie die Serienbildfunktion mit 5 Bildern pro Sekunde sind geblieben.

 

 Gutes wird noch besser

Im Detail dürfen sich Fotofreunde vor allem über folgende Überarbeitungen freuen: Im Sucher soll es eine elektronische Maskierung in der Betriebsart Highspeed-Bildformat geben. Das Display lässt sich ebenfalls leichter nutzen: Nikon hat die Anzeige auf 2,5 Zoll vergrößert. Wegen des versprochenen großen Betrachtungswinkels von 170 Grad können auch fremde Augen auf die gerade geknipsten Bilder blicken. Außerdem darf der Fotograf am Set bald länger arbeiten: Nikon hat den neuen Lithium-Ionen-Akku EN-EL4a eingebaut, der nach Nikon-Angaben eine höhere Kapazität liefert.

 Schwarzweiss-Modus

Bei der Bildbearbeitung hat sich ebenfalls was getan: So soll eine kamerainterne Beschnittfunktion erlauben, Fotos nach der Aufnahme direkt in der Kamera zu beschneiden. Bisher gab es nur die Farbansicht, jetzt zeigt das Display auch Schwarz-Weiß.

 Autofokus

Die Autofokusleistung und -steuerung sind ebenfalls in die Mangel genommen worden und haben ein Update erfahren. Details verrät Nikon jedoch nicht. Die Kamera ist mit einem Autofokus-System mit elf Messfeldern ausgerüstet. Bei der Nikon D2X wird die 3D-Color-Matrixmessung (II) mit einem 1.005-Pixel-Sensor zur Belichtungsmessung eingesetzt. Bei der s-Klasse soll der Chip nun auch in der Betriebsart Highspeed-Bildformat funktionieren. Während der Verwendung des Highspeed-Bildformats sind Serienaufnahmen mit einer Bildfolge von 8 Bildern pro Sekunde möglich. Bei diesem Format wird der zentrale Bereich des Bildfelds mit einer Auflösung von 6,8 Megapixeln aufgezeichnet.

 Auslöseverzögerung 37 Millisekunden

Der Sucher soll im Highspeed-Bildformat die Bildgestaltung einfacher und exakter machen. Darüber hinaus stellt Nikon zusätzliche Einstellungen für hohe Empfindlichkeiten bereit. Der Nutzer kann ISO 100 bis 800 einstellen; verfügbar sind HI-0,3, HI-0,5, HI-0,7, HI-1 und HI-2 - das bedeutet bis zu zwei LW-Stufen über ISO 800. Sämtliche gewählten Einstellungen der Kamera lassen sich manuell abspeichern und können auf eine andere Kamera übertragen werden. Alles andere bleibt wie gehabt: Die D2Xs bietet sämtliche Funktionen, die schon bei der Vorgängerin an Bord waren. Die Kamera ist auf Profis abgestimmt, entsprechend schnell muss sie schussklar sein. Die Auslöseverzögerung hat Nikon auf 37 ms gebracht.

 Verbesserungen

Zu den bemerkenswertesten Verbesserungen zählen:

* Innovative elektronische Maskierung des Suchers in der Betriebsart »Highspeed-Bildformat«
* Neuer 2,5-Zoll-LCD-Monitor mit einem großen Betrachtungswinkel von 170 Grad
* Neuer Lithium-Ionen-Akku EN-EL4a mit deutlich erhöhter Kapazität
* Neue, kamerainterne Beschnittfunktion, die es Fotografen ermöglicht, Bilder nach der Aufnahme direkt in der Kamera zu beschneiden
* Schwarzweißmodus
* Verbesserung von Autofokusleistung und -steuerung
* 3D-Color-Matrixmessung II auch in der Betriebsart »Highspeed-Bildformat«
* Zusätzliche Einstellungen für hohe Empfindlichkeiten
* Möglichkeit, Kameraeinstellungen von einer Kamera auf eine andere zu übertragen
* Kompatibilität zum neuen optionalen Nikon-System der Bild-Authentifikation

 Geplante Markteinführung

Die D2Xs ist das ultimative Werkzeug für Profis und wird den unterschiedlichsten und schwierigsten Aufgabenstellungen gerecht.
Die Nikon D2Xs wird voraussichtlich ab Juli 2006 im Handel erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung für das Gehäuse liegt bei 5.069,00 Euro.


 
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