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Besonderheiten bei Nikkor-Objektiven

Jedes einzelne NIKKOR-Objektiv wird individuell überprüft und auf Höchstleistung hin optimiert, bevor es in den Handel kommt und Sie es an Ihre Kamera ansetzen. Fotografen können sicher sein, dass das Design von den NIKKOR-Technikern nach höchsten Branchenstandards im Hinblick auf Stoßfestigkeit, Feuchtigkeit und Temperaturfestigkeit getestet wurde.
Alle modernen NIKKOR-Objektive erfüllen strengste Umweltschutzanforderungen.

Dank der umfassenden und langfristigen Bemühungen, gefährliche Chemikalien und Schwermetalle im Entwicklungs- und Produktionsprozess zu vermeiden, erzielen NIKKOR-Objektive heute nach wie vor die erwartete Leistung und schützen gleichzeitig die Umwelt.

Bildstabilisator (VR)

Von allen jüngsten Innovationen im Bereich der digitalen Bildverarbeitung und Objektive wurde dem Bildstabilisator (VR) wohl die meiste Aufmerksamkeit geschenkt. Die Technologie zur Minimierung von Verwacklungsunschärfen ist zweifellos wichtig, genauso wichtig ist aber zu wissen, wie diese Technologie funktioniert- und vor allem wo sie greift.

Im Jahr 1994 brachte Nikon die weltweit erste Kleinbildkamera mit Bildstabilisator auf den Markt- die Nikon Zoom 700VR OD. Ausgehend von diesem Erfolg entwickelte Nikon einen Bildstabilisator für Objektive für digitale Spiegelreflexkameras. Das hochmoderne VR ll-System bietet eine Kompensation von Kamerabewegungen, die etwa vier Blendenstufen entspricht. Die VR-Technologie von Nikon ist im Hinblick auf ihre Einsatzfähigkeit unter realen Bedingungen einzigartig, da sie im Objektiv und nicht am Bildsensor ansetzt. Auf diese Weise können Algorithmen angewendet werden, die für das jeweilige an der Kamera angebrachte Objektiv optimiert sind. Ein weitererVorteil eines objektivbasierten Bildstabilisators besteht darin, dass der Effekt von einem separaten Algorithmus bestätigt wird, wenn Sie den Auslöser bis zum ersten Druckpunkt drücken. So genießen Sie mehr Freiheit bei der Bildgestaltung. Das System erkennt auch die Verwendung eines Stativs oder von Schwenkbewegungen.

Zudem können bestimmte Verwacklungen ausgeglichen werden, die durch permanente Vibrationen, z. B. beim Fotografieren auf einem Boot oder in einem Bus, verursacht werden. Nikon-Techniker nutzen die Ergebnisse von Zigtausenden Testaufnahmen unter realen Bedingungen, um sicherzustellen, dass der Bildstabilisator jederzeit wie gewünscht funktioniert.

Silent-Wave-Motor

Die AF-S-Technologie von Nikon ist ein weiterer Grund dafür, dass so viele der weltbesten Fotografen auf NIKKOR vertrauen. Der Silent-Wave-Motor (SWM) verwendet Ultraschallwellen, um die internen Linsen zu fokussieren. Der Motor mit hohem Drehmoment ist äußerst leistungsstark und treibt die Autofokuselemente unmittelbar nach dem Starten an. Er stoppt mit
herausragender Genauigkeit, wodurch ein präzises Fokussieren ermöglicht wird. Das Ergebnis: eine hervorragende Reaktionszeit.

Da die Linsen direkt von dem internen Silent-Wave-Motor angetrieben werden, entsteht praktisch kein Verzahnungsgeräusch oder damit im Zusammenhang stehender Leistungsverlust verglichen mit herkömmlichen Objektivausführungen. Der Autofokusbetrieb ist nahezu vollständig geräuschlos. Diese Technologie, die ursprünglich für professionelle Teleobjektive entwickelt wurde, ist heute in die meisten Autofokus-NIKKOR-Objektive integriert.

Super Integrated Coating und Nanokristallvergütung

Das Objektiv ist wohl die wichtigste Komponente einer Kamera. Mit Qualitätsobjektiven können hochwertige Bilder aufgenommen werden.
Doch für die digitale Bildverarbeitung mussten neue Standards erfüllt werden, um die durch den Bildsensor verursachten Reflexe zu vermeiden, die zu Bildqualitätsverlusten durch Geisterbilder und Lichtreflexe führen können. Bei Nikon ist man sich derTatsache bewusst, dass die Objektivbeschichtungstechnologie ein wesentlicher Bestandteil aller hochwertigen Objektive ist und einen großen Unterschied für die Qualität des endgültigen Bilds ausmacht. Deshalb wird seit den späten 90er Jahren die Super integrated Coating (SIC) bei allen NIKKOR-Objektiven eingesetzt.

lm Jahr 2004 führte Nikon die Nanokristallvergütung ein, um die Auswirkungen interner Reflexe weiter zu reduzieren. Diese neue Technologie stammt von den in der mikroskopischen Herstellung von Halbleitern (oder Prozessorchips) verwendeten optischen Komponenten, wo Präzision äußerst wichtig ist. Bei dieser besonderen Beschichtung mit äußerst geringer Lichtbrechung werden ultrafeine kristallisierte Partikel in der Größe eines Nanometers (1 Nanometer =  1/1.000.000 Millimeter) verwendet, um insbesondere bei Gegenlichtaufnahmen
Geisterbilder und Lichtreflexe zu minimieren, damit Sie auch unter anspruchsvollsten Bedingungen klare Bilder erhalten.

Super-ED-Glas

Wenn sich Lichtstrahlen in optischen Gläsern brechen, führen die unterschiedlichen Wellenlängen zu einer Farbdispersion, die eine chromatische Aberration zur Folge hat. Eine Möglichkeit, um diesen unerwünschten Effekt zu verhindern besteht in der Verwendung von Kalziumfluoridkristallen. Diese zerbrechlichen Elemente reagieren jedoch empfindlich auf Temperaturveränderungen, was sich wiederum nachteilig auf den Fokus auswirken kann. Nikon erfand daher eine alternative Herstellungstechnologie für Glas, die als ED-Glas (Extra-low
Dispersion) bezeichnet wird. Aufgrund seines speziellen Fertigungsprozesses war ED-Glas anfangs ausschließlich Profifotografen vorbehalten. Heute ist es jedoch in einer Vielzahl erschwinglicherer NIKKOR-Objektive, darunter in allen DX-NIKKOR-Objektiven, enthalten. Weitere Verbesserungen führten zu dem neuen Super-ED-Glas, das eine bessere Kontrolle über die Farbaberration ermöglicht.

Asphärische Linse

Nikon führte erstmals im Jahr 1968 NIKKOR-Objektive für digitale Spiegelreflexkameras ein. Asphärische Linsen beseitigen Koma und andere Arten der Aberration nahezu vollständig, selbst bei größter Blende. Dank jahrzehntelanger Arbeit mit asphärischen Linsen bietet Nikon unterschiedliche optische Lösungen für die unterschiedlichsten Kundenanforderungen an.
insbesondere hat Nikon exklusive PGM-Verfahren (Precision Glass Molding) für asphärische Linsen mit größerem Durchmesser entwickelt, die heute in hochleistungsfähigen optischen Komponenten vervvendet vverden. Dieses fortgesetzte Streben nach Verbesserung ist ein Synonym für die Marke NIKKOR.

 


 

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