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Zoom- oder Festbrennweitenobjektiv ?

Bei der Wahl eines Objektivs für eine digitale Spiegelreflexkamera sollten Sie sich vor allem darüber Gedanken machen, was Sie fotografieren möchten, und welcher Art von Fotografie Sie sich widmen möchten. Je genauer Sie den beabsichtigten Verwendungszweck des Objektivs eingrenzen können, desto spezieller kann Ihre Objektivwahl ausfallen. Dadurch erzielen Sie letztendlich bessere Bildergebnisse und reduzieren das Risiko, ein Objektiv zu erwerben, das nicht Ihren Anforderungen entspricht.

 

Zoom- oder Festbrennweitenobjektiv?

Nikon 18-200 mmDie nachfolgenden Überlegungen sollen Ihnen die Auswahl Ihres Objektivs erleichtern und kurz darstellen, welche Objektive für bestimmte Gebiete der Fotografie gerne verwendet werden.

Der Vorteil bei der Verwendung eines Zoomobjektivs ist die Flexibilität, die es dem Fotografen verleiht. Diese Vielseitigkeit ist in den verschiedensten Aufnahmesituationen von großem Nutzen. Zoomobjektive sind ideal, wenn Sie im Voraus nicht die Bedingungen kennen, unter denen Sie fotografieren werden, und Sie flexibel sein müssen, wenn Sie zum Beispiel unterschiedliche Motive wie Landschaften und Porträts aufnehmen und für beide Situationen nur ein Objektiv verwenden möchten. Mit einem Zoomobjektiv müssen Sie nicht so oft einen Objektivwechsel durchführen, sodass die Wahrscheinlichkeit eindringenden Staubs, der sich im Spiegelkasten oder auf dem Bildsensor festsetzt, geringer ist.

Nikon 50mm /1.4

Zu den Hauptvorteilen von Festbrennweitenobjektiven zählen ihre Größe und ihr Gewicht. Festbrennweitenobjektive sind tendenziell kompakter und leichter. Sie sind auf einen bestimmten Verwendungszweck ausgelegt und besitzen daher weniger Linsen, wodurch sie leichter sind als Zoomobjektive, die einen größeren Einsatzbereich abdecken und demzufolge über aufwändigere Linsengruppen verfügen. Festbrennweitenobjektive sind außerdem in der Regel lichtstärker (größte Blende 1:1,4 bis 1:2,8). Dies ist vorteilhaft beim Fotografieren mit geringem Umgebungslicht, da Freihandaufnahmen besser gelingen, und zum »Einfrieren« von Motiven ohne Verwacklungs- und Bewegungsunschärfe aufgrund von langen Belichtungszeiten. Mit lichtstarken Festbrennweitenobjektiven zu fotografieren bedeutet außerdem, dass Sie mit geringer Tiefenschärfe arbeiten können. Dies ist bei Porträtaufnahmen hilfreich, wo Sie den Hintergrund in Unschärfe verschwimmen lassen können, um die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die fotografierte Person zu lenken. Aufgrund der großen Lichtstärke von Festbrennweitenobjektiven gelangt außerdem mehr Licht durch das Objektiv, wodurch das Motiv bei der Fokussierung im Sucher deutlicher zu erkennen ist. Das macht es einfacher, scharfe Bilder aufzunehmen.

Verwenden Sie den »Nikon Objektivsimulator« (englischsprachig), um die Auswirkungen des Kameramodells und des eingesetzten Objektivs auf das Foto zu betrachten. Verwenden Sie die »Nikkor-Objektivübersicht« (englischsprachig), um schnell das Objektiv zu finden, das Sie suchen. Um Vergleiche zwischen verschiedenen Modellen anzustellen, besuchen Sie Tests.de.

 

DX- und FX-Sensorformate

Das Sensorformat Ihres Kameragehäuses ist auch ein wesentlicher Faktor bei der Wahl des Objektivs, da der auf dem Bildsensor aufgezeichnete Bildwinkel davon abhängt, ob Ihre Kamera das DX- oder FX-Format verwendet. Bildsensoren im FX-Format produzieren einen Bildwinkel, der beinahe identisch mit dem des Kleinbildformats ist. DX-Objektive vergrößern das Bild im Vergleich zum Kleinbildformat um den Faktor 1,5. Ein 50-mm-Objektiv an einer digitalen Spiegelreflexkamera mit Bildsensor im DX-Format bietet also den Bildwinkel eines 75-mm-Objektivs an einem Kleinbildkameragehäuse (50 mm x 1,5 = 75 mm).

Dieses Phänomen der "Brennweitenverlängerung" haben wir bereits hier ausführlich beschrieben.

 
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