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10 Regeln für einen misslungenen Hochzeitsfilm

Der Hochzeitsfilmer ist bei den Dreharbeiten auf Hilfe angewiesen, nur so kann er rechtzeitig vor Ort sein und einzigartige Stimmungsbilder einfangen. Wer also daran denkt, sich ein professionelles Video erstellen zu lassen und es gründlich misslingen lassen will, sollte folgende Regeln beherzigen:



1. Bloß nicht fragen
Auf keinen Fall vorher mit dem Pfarrer reden, ob er einverstanden ist mit Filmaufnahmen. Wer nicht fragt, der weckt ja auch keine schlafenden Hunde.

2. Überraschung!
Der Kameramann muss nicht wissen, was wann wo passiert, oft wirken Szenen viel natürlicher wenn einfach draufgehalten wird. Und wenn eben ein wichtiges Detail fehlt, was solls.

3. Auch ein Rücken kann entzücken
Wenn ihr merkt, dass ihr gefilmt werdet, am besten wegdrehen, so kommen auch schöne Rückenbilder zustande.

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4. Emotionen
Es kann sein, dass ein professioneller Filmer einige romantische Bilder machen will und dazu das Paar in Szene setzten will. Das ist natürlich pure Zeitverschwendung.

5. Brauttanz
Einfach auf den Überraschungseffekt bauen und loslegen, die anderen merken dann schon irgendwann dass getanzt wird. Klar dass das Licht kurz vorher gedimmt wird, so wird es noch stimmungsvoller, nur leider nicht für die Kamera.

6. Die lustige Einlage
Um 2 Uhr dreißig morgends kommt vielleicht noch eine lustige Einlage vom betrunkenen Schwager, die muss natürlich auch gefilmt werden. Lassen Sie sich nicht auf Diskussionen ein.

7. Entspannt
Bloß nicht entspannen, alle sollen sehen, dass man lange mit der Entscheidung zu heiraten gekämpft hat. Also schön grimmig gucken. Auch später im Video soll das ruhig zu sehen sein, und bloß nicht lachen, das ist ein Zeichen von Schwäche.

8. Der Fotograf hat Vorrang
Auch wenn tausend Euro für ein Video ausgegeben werden, der Fotograf hat immer Vorrang. Das ist besonders beim Ja-Wort wichtig, denn der Fotograf soll das ja schön hörbar auf seinen Film bannen und darf ruhig den Blick des Videofilmers verstellen.

9. Dreherlaubnis beim Publikum
Nicht jeder will gefilmt werden. Die Gäste haben natürlich recht. Nicht Sie und Ihr Wunsch nach einem schönen Film steht im Vordergrund sondern natürlich empfindsame Gäste.

10. Schnitt
Bloß nicht vorher über den Stil des Films reden, lieber überraschen lassen, im Nachhinein kann man dann ja immer noch Wünsche äußern.

Peter Wolf ist Kameramann und Filmemacher aus München. Mit seiner Firma Glasklar-Hochzeit hat er schon viele Hochzeiten begleitet. Die Regeln sollen überspitzt ein Verhalten wiedergeben, dass einen guten Film verhindert. Oft genügt ein Vorgespräch und ein gegenseitiges Verständnis, um ein gemeinsames Gelingen zu ermöglichen.


(opr)

 
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