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Blitzen mit dem Nikon SB-28DX


Folgende Themen stehen zur Auswahl:

Funktionsunterschiede zwischen SB-28 und SB-28DX
Blitzen mit dem Blitzgerät SB-28DX an der Nikon D1
D-TTL matrix] Ausgewogenes Verhältnis zwischen Umgebungslicht und Blitzlicht
[D-TTL] Einsatz des Aufhellblitzes zur Reduzierung einer Mischbeleuchtung
[A]  Indirektes Blitzen - für Portraits das Richtige
[M-FP]  Kurzzeitsynchronisation: Ausleuchten eines Vordergrundmotivs bei sehr heller Beleuchtung
Fragen

 

Funktionsunterschiede zwischen SB-28 und SB-28DX

SB-28

Der SB-28 wurde für Film-Kameras entwickelt und bietet volle 3D-TTL Steuerung mit den Kameras der "Gruppe" 1 (aufgelistet auf Seite 3 der SB-28 Bedienungsanleitung - einschl. der F5, F100, F90X, F90, F80 und F70). Der SB-28 kann zudem auch an der Nikon D-1 genutzt werden - nicht jedoch  im TTL Modus (Achtung: Der D1-Verschluß wird nicht auslösen, wenn der SB-28 auf TTL Modus eingestellt ist). 

SB-28DX

Der SB-28DX bietet volle D-TTL Funktion mit der Nikon D-1 Digitalkamera und kann außerdem mit allen o.g. Kameras der Gruppe 1 benutzt werden. 

Grundsätzlich sind die Funktionen des SB-28 und SB-28DX identisch, jedoch bietet der SB-28DX Kompatibilität zur Nikon D-1. 

Der Unterschied liegt darin, daß die konventionelle filmbasierte Kamera bei Verwendung eines Blitzes das von der Filmebene reflektierte Licht mißt. Da es bei der digitalen D1 keinen Film gibt, und die Reflexionseigenschaften der CCD bzw. des CCD-Vorhangs anders sind, wirde der SB-28DX entwickelt.

 

Blitzen mit dem Blitzgerät SB-28DX an der Nikon D1

Vorbemerkung:
Für alle folgenden Einstellungen wird die Verwendung einer D1 mit einem Nikkor des Typs "D" angenommen, Kamera eingestellt auf Matrixmessung. Objektive ohne "D" beherrschen nicht die Übermittlung der Entfernungsinformationen zur Kamera und bieten dadurch nicht den vollen Leistungsumfang, den das SB-28DX und die D1 bieten.

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Die Kombination aus Nikon D1 und dem speziell für diese Kamera entwickelten Blitzgerät SB-28DX hat vielen Fotografen die Welt der Blitzlichtfotografie mit Digitalkameras eröffnet. Da einige Eigenschaften einer Digitalkamera sich von denen einer herkömmlichen Spiegelreflexkamera stark unterscheiden – hier ist insbesondere die Empfindlichkeit der CCD und die damit verbundene minimale Belichtungsverzögerung sowie die Blitzsteuerung zu nennen–, sollten sich D1-Anwender mit den Besonderheiten bei Digitalkameras vertraut machen, um mit dem Blitzgerät SB-28DX in jeder Situation optimale Ergebnisse zu erzielen.

Wann der Einsatz des Blitzgeräts sinnvoll ist

Es ist erstaunlich, in wie vielen Situationen sich ein Blitzgerät als nützlich erweist. Ein Beispiel: Wie viele Fotografen wissen, erhalten Außenaufnahmen bei hellem Sonnenlicht einen sehr weiten Tonumfang zwischen den im Schatten liegenden Partien (z.B. die Konturen eines Gesichts) und den Bereichen, die der direkten Sonne ausgesetzt sind (z.B. eine Stirn oder Handfläche), das Bild bekommt also einen hohen Kontrast. Ohne den Einsatz eines Blitzgeräts würde der weitgespreizte Tonwertumfang zu sehr harten Kontrasten führen, die sich nur schwer drucken lassen. Mit zugeschaltetem Blitz und den unten beschriebenen Techniken lässt sich eine ausgewogenere Ausleuchtung des Motivs erreichen, die eine bessere Balance zwischen hellen und dunklen Bereichen schafft, ohne die Stimmung der natürlichen Beleuchtung zunichte zu machen.


[D-TTL matrix] Ausgewogenes Verhältnis zwischen Umgebungslicht und Blitzlicht


matrixgesteuerter Aufhellblitz (nur mit D-Obj.)

Das menschliche Auge kann sich auf sehr unterschiedliche Helligkeiten einstellen. Der Sensor einer Digitalkamera ist in dieser Hinsicht jedoch weitaus weniger flexibel. Vor allem in Situationen, in denen die vorherrschende Beleuchtung harte Schatten erzeugt, sind korrigierende Maßnahmen des Fotografen gefordert. Kritische Beleuchtungssituationen sind beispielsweise bei direkter Sonneneinstrahlung, der Beleuchtung durch Scheinwerfer oder bei Tageslichteinfall durch ein Fenster in einen dunklen Raum gegeben – Fälle, in denen das Motiv meist nur von einer Seite beleuchtet wird. Es sind nicht nur die großflächigen, auffälligen Schattenbereiche, sondern auch die kleinen Schattenpartien, die Probleme bereiten können. In der Portraitfotografie beispielsweise können bereits subtile Schatten auf einem Gesicht harte Kontraste hervorrufen. Die Positionierung eines Reflektors in der Nähe des Motivs ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, tiefe Schatten durch Streulicht aufzuhellen. Diese Lösung kommt jedoch in Situationen, in denen der Fotograf allein arbeitet oder in denen er keinen Einfluss auf Bewegungen etc. des Motivs hat, nicht in Frage. Nikon empfiehlt in solchen Situationen die zusätzliche Ausleuchtung mit Blitzlicht. Aktivieren Sie dazu an der D1 den 3D-Multisensor-Aufhellblitz, und wählen Sie am Blitzgerät die Einstellung »D-TTL mit Aufhellblitz«. Mit dieser Einstellung misst die Kamera nicht nur die Helligkeit des Motivs (und zieht in die Belichtungsmessung auch die Entfernung ein), sondern berücksichtigt auch die Helligkeit des Hintergrunds. Blitz und Belichtung werden so aufeinander abgestimmt, dass nur das Motiv im Vordergrund aufgehellt wird. Die D1 muß auf Integral- oder Matrixmessung stehen.

Diese Blitzmethode wird in 90% aller Fälle gute Ergebnisse liefern, insbesondere im Freien oder bei ausreichendem Umgebungslicht.
Hier ein paar Beispiele für problematische Fälle:

  • Bei einem sehr dunklen Hintergrund (beispielsweise bei einem Motiv in einem sehr großen, leeren Raum) und bei einem sehr hellen Hintergrund (beispielsweise bei Glasfassaden oder Eisflächen – Stichwort: Eishockeyspiel oder Schlittschuhlaufbahn) kann es bei der komplexen Belichtungsmessung und der Steuerung des Aufhellblitzes zu Fehlinterpretationen der Motivhelligkeit kommen, durch die die Aufnahme über- oder unterbelichtet wird.
  • Beim Fotografieren mit einem Weitwinkelobjektiv (Objektive mit einer Brennweite unter 35 mm) können starke Lichtquellen oder extrem dunkle Bereiche die Belichtungsmessung stören.
  • Die Belichtungsmessung kann bei Motiven, die nur einen sehr kleinen Teil des gesamten Bildfeldes einnehmen, fehlerhafte Ergebnisse liefern.

Diese Fälle stellen hohe Anforderungen an das Zusammenspiel von Kamera und Blitzsystem. Dennoch lässt sich durch geeignete Aufnahmetechniken eine ausgewogene Ausleuchtung der Szene erreichen. Der Aufhellblitz kann in allen Belichtungsmodi und sowohl bei normaler Synchronisation als auch bei der Synchronisation auf den ersten Verschlussvorhang genutzt werden.

 

[D-TTL] Einsatz des Aufhellblitzes zur Reduzierung einer Mischbeleuchtung


TTL-Automatik mit 3D-Messung (nur mit D-Obj.)

Eine der mit der Digitalfotografie neu eingeführten Funktionen ist der Weißabgleich. Traditionell standen dem Fotografen unterschiedliche Filmsorten (Tageslichtfilm, Kunstlichtfilm) oder Farbfilter (z.B. für Leuchtstofflampen) zur Verfügung, um Farbstiche auszugleichen, die durch die Farbe einer speziellen Lichtquelle entstehen. Der automatische oder manuelle Weißabgleich einer Digitalkamera kann solche Farbverschiebungen für jede Aufnahme individuell korrigieren. Der Zuverlässigkeit des Weißabgleichs sind jedoch Grenzen gesetzt, und zwar wird es in den Fällen problematisch, in denen ein Motiv von Lichtquellen mit unterschiedlichen Farbtemperaturen gleichzeitig beleuchtet wird. Als Beispiel ist eine Gruppenaufnahme oder auch ein Einzelportrait in einem Innenraum mit künstlicher Beleuchtung denkbar, in den zusätzlich Tageslicht oder direktes Sonnenlicht durchs Fenster fällt (Tageslicht und Kunstlicht haben unterschiedliche Farbtemperaturen). Noch komplizierter wird es, wenn die unterschiedlichen Lichtarten zusätzlich von farbigen Flächen wie getönten Wänden oder farbigen Fuß- und Teppichböden reflektiert werden. In solchen Situationen können Sie die negativen Effekte der Mischbeleuchtung durch die Dominanz eines Aufhellblitzes stark reduzieren.

Wenn sich das Motiv jedoch deutlich vom Hintergrund abheben soll, wählen Sie am SB-28DX nur die Einstellung »D-TTL« anstelle von »D-TTL mit Aufhellblitz«.
 
In dieser Einstellung geht die Kamerasteuerung davon aus, dass das Motiv hauptsächlich und mit ausreichender Leistung vom Blitzgerät ausgeleuchtet wird. Vor dem Auslösen des Hauptblitzes sendet das Blitzgerät eine Reihe von Messblitzen aus, die vom grauen Verschlussvorhang in der Kamera auf den TTL-Blitzsensor reflektiert werden. Der Sensor nimmt eine mittenbetonte Messung vor. Sobald sich der Verschlussvorhang öffnet, löst der Hauptblitz aus. Die abgegebene Lichtmenge ergibt sich aus den bei der vorangegangenen Messblitzreihe ermittelten Belichtungswerten. Das Blitzlicht stellt in diesem Fall die Hauptlichtquelle für die Ausleuchtung des Motivs dar und verringert den Anteil des Umgebungslichts deutlich. Fotografen, die bisher mit filmbasierten Spiegelreflexkameras fotografiert haben, werden den feinen Unterschied bei den D1-Aufnahmen bemerken: Bei der D1 wird die Blitzleistung nicht wie bei filmbasierten Kameras noch während der Belichtung gemessen. Bei einer filmbasierten Spiegelreflexkamera reflektiert das Filmmaterial während der Belichtungszeit noch so viel Licht, dass der TTL-Sensor in der Kamera daraus Rückschlüsse auf die nötige Blitzleistung ziehen und das Blitzgerät notfalls nachkorrigieren kann. Diese zusätzliche Messmöglichkeit fehlt bei Digitalkameras, da der CCD-Sensor nicht annähernd so gute Reflexionseigenschaften besitzt wie Kleinbildfilm. Aus diesem Grund und weil der Aufnahmezeitpunkt aufgrund der Latenz des CCD-Sensors gegenüber einer Kleinbild-Spiegelreflexkamera leicht verzögert ist, darf ein Fotograf bei einer digital erfassten D-TTL-Blitzlichtaufnahme nicht dieselbe Exaktheit erwarten wie bei der TTL-Aufnahme einer filmbasierten Kamera.
Nun ja, das ist Teil der digitalen Herausforderung...

Der TTL-Modus eignet sich für Makro- und Innenaufnahmen, bei denen das Blitzlicht die vorherrschende Lichtquelle darstellt. Sie können den TTL-Modus auch für »kreative« Aufnahmen nutzen, etwa für Portraitaufnahmen bei Nacht, bei denen der Aufhellblitz keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielen würde.

Bitte beachten Sie, dass auch der D-TTL-Modus mit einer Vorblitzmessung arbeitet. Beide Modi, TTL und D-TTL, können nicht zur Ansteuerung von Slave-Blitzgeräten genutzt werden, da die Messblitze die Slave-Blitzgeräte zu früh auslösen würden.

 

[A]  Indirektes Blitzen - für Portraits das Richtige


Einfache Automatik ohne TTL

Wenn das Blitzgerät direkt auf das Motiv gerichtet wird, können unschöne Schatten entstehen, insbesondere bei geringem Abstand zwischen Motiv und Hintergrund. Richten Sie den Reflektor des Blitzgeräts gegen die Decke, um eine gleichmäßigere Ausleuchtung zu erhalten. Durch das indirekte Blitzen wird das Licht weiter gestreut. Sie sollten dabei jedoch beachten, dass Farbstiche auftreten können, wenn die Flächen, von denen das Blitzlicht reflektiert wird, farbig sind (z.B. farbiger Deckenanstrich). Die Gesamtfarbtemperatur der Beleuchtung hängt auch von den Farben der reflektierenden Flächen wie Wände und Decken ab, deshalb erfordert die Einstellung für den Weißabgleich Ihre besondere Aufmerksamkeit. Schon durch geringfügiges Schwenken der Kamera kann sich die Gesamtfarbtemperatur der Szene verändern. Die Kamera verfügt über mehrere Weißabgleichsfunktionen – Manuell (wählbar über das vordere Einstellrad), Automatik (»A«) und Voreinstellung (»PRE«) –, mit denen Sie die »Farbwahrnehmung« der Kamera stets an eine bestimmte Beleuchtungssituation anpassen können.

Achtung: Je weiter die Decke entfernt ist, desto mehr Blitzleistung wird benötigt.
In Einstellung [A] mißt der Blitz durch das Messauge, und nicht die Kamera durch das Objektiv !

Bitte beachten Sie, dass die TTL-Messung automatisch deaktiviert wird, sobald Sie den Reflektor des Blitzgeräts neigen. Stellen Sie das Blitzgerät in diesem Fall auf die Betriebsart »A« ein, und ermitteln Sie die richtige Lichtmenge auf traditionelle Weise anhand der Skala auf der Rückseite des Blitzgeräts.

 

[M-FP]  Kurzzeitsynchronisation: Ausleuchten eines Vordergrundmotivs bei sehr heller Beleuchtung


Kurzzeitsynchronisation FP

Wozu blitzen, wenn es schon so hell ist ?
Es gibt Situationen, in denen Sie mit einer großen Blendenöffnung gezielt die Schärfentiefe reduzieren wollen, damit sich das Motiv (scharf) besser vom Hintergrund (unscharf) abhebt. Wenn in einer solchen Situation die vorherrschende Beleuchtung für kleine Blenden vollkommen ausreicht, erübrigt sich der Einsatz des Blitzgeräts – Sie können das Motiv dann nicht mit dem Aufhellblitz aufhellen. Genau das ist aber oft erwünscht: Der Einsatz des Aufhellblitzes bei reduzierter Schärfentiefe – trotz ausreichenden Umgebungslichts. Einen Ausweg aus diesem Dilemma bietet die FP-Kurzzeitsynchronisation.

Bei aktivierter FP-Kurzzeitsynchronisation löst das Blitzgerät nicht einen einzigen Blitz aus, sondern mehrere kurze Einzelblitze in sehr schneller Folge, ähnlich wie bei einem Stroboskop (ja das sind die Dinger aus der Disco). Bei einer konventionellen filmbasierenden Spiegelreflexkamera beginnt die Blitzsequenz mit dem Öffnen des ersten Verschlussvorhangs und endet mit dem Schließen des zweiten. Da sich der Schlitzverschluss bei Verschlüssen mit zwei Vorhängen mit hoher Geschwindigkeit über das Filmfenster bewegt, ist eine korrekte Belichtung gewährleistet. Obwohl eine Digitalkamera ohne zweiten Verschlussvorhang auskommt (die Belichtungszeit wird durch Abschalten des Sensors beendet), kann die FP-Kurzzeitsynchronisation auch bei Digitalkameras genutzt werden. Die Blitzleistung (Leitzahl) lässt sich dann ganz einfach durch Anpassen der Belichtungszeit steuern: Stellen Sie die Kamera auf manuelle Belichtungssteuerung, und verringern Sie die Belichtungszeit mit dem hinteren Einstellrad auf einen Wert, der kürzer als die normale Synchronzeit von 1/500 s ist. Die richtige Blitzleistung ist gegeben, wenn die Blitzreichweite mit der am Objektiv eingestellten Entfernung zum Motiv übereinstimmt.

Bitte beachten Sie: Bei aktivierter FP-Kurzzeitsynchronisation beträgt die kürzeste Belichtungszeit für die D1 1/8000 s - Weltrekord !


Fragen

  • Können von Blitzbelichtungen im analogen-Film-Bereich und im digitalen Bereich die gleichen Ergebnisse erwartet werden, wenn die o.g. Blitzgeräte verwendet werden? 

Die Kombinationen  <D-1/SB-28DX> und <Filmkamera/SB-28> nutzen unterschiedliche Methoden, um das gleiche Resultat zu erzielen. Unter normalen Bedingungen wird das Blitzbelichtungsergebnis identisch sein. Da jedoch unterschiedliche Wege gewählt werden um die Blitzleistung zu bestimmen, kann es in besonderen Fällen zu Unterschieden kommen - positiv wie auch negativ.

  • Was ist der Unterschied zwischen 3D-TTL und D-TTL?

TTL bedeutet eine Messung Through-The-Lens, also durch das Objektiv.
TTL steht zur Verfügung, wenn der SB-28DX mit der D-1 verwendet wird. Die Blitzfunktion arbeitet auf gleiche Weisewie bei einer F100/F5, jedoch besteht keine Kontrolle während des Haupt-Blitzes, da die CCD Zelle nicht genügend Licht reflektiert um eine Auswertung vorzunehmen. Die Blitzleistung wird hier ausschließlich über die Auswertung der Vorblitze festgelegt. TTL bei der D1 ist also eigentlich eine TTL-Simulation mittels dieser Vorblitze.


D-TTL
ist eine Weiterentwicklung von TTL und ist nur mit D-Objekticven nutzbar.
Hierbei werden vom Objektiv noch Entfernungsinformationen zur Kamera geliefert, wodurch es insbesondere bei Aufhellsituationen seine Vorzüge ausspielt.

  • Was geschieht, wenn "Bounce" für indirektes Blitzen genutzt wird?

Der SB28 (3D-TTL) generiert keine Vorblitze, wenn der Blitzkopf aus seiner Standardposition verändert wird. In diesem Fall wird die Blitzleistung während des Hauptblitzes über die Reflexion der Filmoberfläche gesteuert. 

Der SB-28DX (D-TTL) generiert Vorblitze auch in dem Falle, wenn der Blitzkopf aus seiner Standardposition verändert (geneigt oder geschwenkt) wird, da eine Messung der Reflexion von der CCD nicht möglich ist (siehe oben). Durch diese unterschiedliche Methode können sich leichte Unterschiede in den Blitzbelichtungsergebnissen  zwischen SB-28 und SB-28DX ergeben. 

  • Muss der  SB-28DX speziell eingestellt werden, wenn er an der D-1 angewendet wird?

Nein. Der SB28-DX erkennt automatisch, wenn er an der D-1 verwendet wird und schaltet auf den D-TTL Modus. .

 


Nikon D1 Website
www.webdigital.de/d1