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 Betreff des Beitrags: Konverter-Probleme mit D2x-Raw-Daten
BeitragVerfasst: 10.08.2005, 08:51 
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Hallo allerseits,

auf Bitte von Andreas habe ich die Problematik noch einmal in einem neuen Thread angelegt.

Das Problem ist die Verschlüsselung der D2x-Raw-Daten, sodass selbige quasi nur noch mit Nikon Capture zu bearbeiten sind. Um dies auch all denen zu veranschaulichen, die nicht mit der D2x arbeiten, habe ich hier drei Bilder zu einem zusammengefügt. Es zeigt die lediglich geöffneten Raw-Dateien der D2x zunächst mit dem Photoshop CS2-Konverter ohne Automatik, dann mit Automatik und zum Schluss mit dem Nikon-Konverter:

Bild

Ziel des Threads soll es sein, hier Erfahrungen mit dem Problem auszutauschen.

Viele Grüße

Jens


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BeitragVerfasst: 10.08.2005, 09:03 
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s-rade hat geschrieben:
Das Problem ist die Verschlüsselung der D2x-Raw-Daten


Nur nochmals zur Erinnerung: verschlüsselt sind nicht die RAW-Daten, sondern das Feld für den Weissabgleich.

Gruss
Thilo

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BeitragVerfasst: 10.08.2005, 09:57 
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Ich denke, es ist Zeit für ein offenes Wort. Die hinlänglich bekannte Problematik mit den Verschlüsselungen des WB an der D2X ist eine Sache.
Die daraus gezogene Schlußfolgerung, man könne deshalb nur NC erfolgreich zur Konvertierung benutzen eine andere. Ich halte den PS CS2
Raw Konverter für absolut die bessere Wahl. Ich habe zehn mal schneller alle Regler auf einen passenden Wert gestellt als einmal ein einziges Foto
im NC Capture zu behandeln. Ich habe beide Programme auf meiner Hardware (3 Ghz 2 GB) auf Herz und Nieren geprüft und komme zu folgendem Ergebnis: Es macht für mich keinen Sinn den NC weiter zu verwenden. Bei anspruchsvollen Aufnahmen komme ich i.d.R. nicht an PS vorbei. Es sind die Funktionen die in NC einfach nicht da sind, die aber gebraucht werden. Z.B. Sensorstaub entfernen, Rahmen setzen Schärfetool (vernünftig) und Text einfügen, mal ganz abgesehen von allen anderen gestalterischen Aufgaben.
Der Versuch, ein in NC angepasstes Bild aus dem Programm heraus in PS weiter zu bearbeiten bedeutet zusätzlich endloses Warten.
Das wichtigste Argument ist aber für mich: Ein Foto aus NC heraus ausgedruckt gegen das Gleiche aus PS ist im Vergleich nicht zu trennen.
jedenfalls nicht bei DIN A3Plus-Größe. Ich habe das übrigens auch mit Ausbelichter bei Fuji getestet. Ich konnte nicht nehr sagen was kommt woher!
Fazit. Zeit spielt letztlich doch die wichtigste Rolle und hier laufen die Dinge eindeutig zugunsten PS all in one. Ich habe auch ausgiebig andere Konverter wie PhaseOne Bibble und RawShooter Essentials getestet. Am Ende bleibt PS übrig.. jedenfalls für mich. Es sei denn, ich mach etwas grundlegend falsch!

viele Grüße an alle Zweifler

Michael


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BeitragVerfasst: 10.08.2005, 16:07 
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Michael2 hat geschrieben:
Ich halte den PS CS2
Raw Konverter für absolut die bessere Wahl. Ich habe zehn mal schneller alle Regler auf einen passenden Wert gestellt als einmal ein einziges Foto
im NC Capture zu behandeln.


Mit Verlaub: Und ich bin zehnmal schneller, wenn ich erst gar nicht an irgendwelchen Reglern rumspielen muss!!! Vor allem dann nicht, wenn ich mir für stolze 4.500 Euro eine Kamera kaufe, der Überzeugung bin, zumindest eine Rose farbecht abfotografieren zu können, und dann liefert mir der Raw-Konverter meines teuren Bildbearbeitungsprogramms nur farbliche Matsche, die ich erst wieder entschlacken muss. Das schaffe ich auch mit einer Ritschratschklick-Knipse!!!

Daher bleibe ich dabei: Die WB-Verschlüsselung von Nikon ist das Letzte! Es kostet mich an Photoshop Zeit, der Nikon-Konverter ist lahm zum Umfallen und alles erst in Capture zu öffnen ist genauso zeitraubend.

Obendrein muss man sich fragen, ob Nikon da wirklich auf dem richtigen Weg ist: Normalerweise bestimmt die Nachfrage und nicht der Anbieter den Markt :-(

Viele Grüße

Jens


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BeitragVerfasst: 10.08.2005, 16:45 
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Wenn man die Einstellung im CS2 Konverter nur einmal vornehmen müsste und diese dann für alle weiteren Bilder gleich wären, ging das ja alles noch.

FEHLANZEIGE!!! Bei jedem Bild muss man anfangen, alles wieder neu einzustellen, also nö danke.

Deshalb bin ich bei CS geblieben.


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BeitragVerfasst: 10.08.2005, 17:31 
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Bild

Gleichgültig mit welcher Kamera oder welcher Software. Der erste Schuss einer neuen Umgebung sollte auf eine Graukarte gemacht werden. Dann ist so manches Farbproblem einfacher zu lösen.

(Ja stimmt. Ich sollte sie mal wieder putzen. :-))

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LG Norbert


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BeitragVerfasst: 10.08.2005, 19:22 
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@ s-rade,

eigentlich wollte ich damit nur sagen, PS ist für mich das kleinere ÜBEL.
Übel ist es allemal. Aber was, mal ganz phragmatisch gesehen können wir tun? Wer könnte unser Problem bei Nikon in der Weise vortragen, daß es Gehör findet und sich was ändert? Vielleicht hat Max Douglas einen besseren Draht als wir. Übrigens, so drastisch, wie in Deinem Beispiel mit den Rosen habe ich die Abweichungen noch nicht gesehen. Ich stelle lediglich marginale Abweichungen im WB und Farbtemperaturbereich fest.
Der WB Bereich stellt sich dann i.d-R. immer zu kühl ein also um 3000.
Die Farbtemp. liegt dann per Automatik gern im Bereich +10 oder so.
Das sind die beiden Regler, die ich ganz sicher anfassen muß. Der Rest ist ohnehin Ermessenssache. Das Histogramm und die Farbwarnungen eingeschaltet sind die Grenzen sehr schnell erfasst. Ich habe sehr wohl die Möglichkeit bei Fotos des gleichen shootings im gleichen Umfeld die Einstellungen auf alle weitere Fotos zu übertragen. Davon mache ich auch rege Gebrauch.
Also ganz ehrlich, das ist das kleinere Übel. NC ist einfach nervtötend in Verbindung mit der D2X und Nef-Dateien!


@Norbert Die Sache mit der Graukarte ist hier leider völlig zwecklos, weil das Problem halt beim Konvertieren entsteht. Natürlich bringt die Graukarte den richtigen WB in die Aufnahme. Nur wenns weitergeht muß eben diese Einstellung in anderen Programmen als NC neu gesetzt werden.

Michael
[/quote]


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BeitragVerfasst: 10.08.2005, 21:30 
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Michael2 hat geschrieben:

@Norbert Die Sache mit der Graukarte ist hier leider völlig zwecklos, weil das Problem halt beim Konvertieren entsteht. Natürlich bringt die Graukarte den richtigen WB in die Aufnahme. Nur wenns weitergeht muß eben diese Einstellung in anderen Programmen als NC neu gesetzt werden.

Michael


Das ist nicht ganz richtig, Michael.
Öffne das Bild mit der Graukarte in Adobe RAW und klicke mit der Pipette auf weiß (neutral) oder eines der Grautöne (warm) und speichere die Einstellung für die weiteren Aufnahmen. Das ist meiner Ansicht nach schon ein erheblicher Zeitgewinn. Meines Wissens geht das sogar in Capture. Kann mich nicht mehr erinnern, weil ich es schon lange nicht mehr verwende.

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LG Norbert


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10.08.2005, 22:34 
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OK Norbert Du hast recht. Insofern liegt der Gewinn in der Zuweisung des richtigen Grauwertes nachdem das Foto bereits konvertiert ist. Guter Trick, vielen Dank.

Michael


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 Betreff des Beitrags: Tesit mit NC, ACR, RSE
BeitragVerfasst: 10.08.2005, 22:46 
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Hallo,

hier ein kleiner Vergleich zwischen PS CS ACR (über Umweg DNG), Nikon Capture und Raw Shooter Essentials:

Bild

In obiger Reihenfolge. Aufnahme mit AWB im Abendlicht.

ACR natürlich mit (leider schlecht) geschätzem Weissabgleich, wegen der Verschlüsselung. NC und RSE lesen den verschlüsselten Weissabgleich aus der RAW-Datei und kommen zu ähnlicheren Ergebnissen.

Gruss
Thilo

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