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BeitragVerfasst: 19.12.2008, 17:46 
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Hat jemand einen Tipp, wie man am besten ausgefressene/überbelichtete Bildbereiche nachbearbeitet (z. B. mit Photoshop)? Oft sind ja noch hauchdünne Strukturen als Überbleibsel vorhanden.

Den Bereich einfach dunkler machen, ist ja oft keine optimale Lösung...

Hat da jemand evtl. Erfahrung?

Viele Grüße
Ted


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BeitragVerfasst: 19.12.2008, 19:00 
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...die relativ einfachste Lösung im Photoshop ist das Öffnen des Bildes im Kamera-Raw-Fenster (was ja bei den neueren Photoshop-Versionen auch mit anderen Bildformaten wie JPEG oder TIFF geht) und darin der Gebrauch des "Reparatur"-Reglers. Funktioniert in der Regel schon sehr, sehr gut.

Zweite Möglichkeit: die Maskentechnik. Also: erstellen einer Auswahl mit dem Farbbereichs-Wähler und dann die Bearbeitung mit Einstellungsebenen wie z.B. Gradationskurven und ähnliches in Verbindung mit dieser vorher erstellten Maske.

Dritte Möglichkeit ist das Nachbelichter-Werkzeug, das ja so ähnlich funktioniert wie früher die gezielte Nachbelichterei in der Dunkelkammer :-)) Ist am aufwändigsten aber halt auch am effektivsten und am besten steuerbar.

Voraussetzung für alle genannten Bearbeitungsmöglichkeiten ist natürlich, dass die Lichter nicht komplett ausgefressen sind sondern immer noch einen Hauch von Zeichnung haben. Denn wo nichts ist, kann auch nichts hervorgeholt werden ;-)

Viele Grüße vom Tom

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 Betreff des Beitrags: Photoshop updaten
BeitragVerfasst: 20.12.2008, 12:17 
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Hallo Tom,

vielen Dank für die Tipps. Evtl. wäre das ja auch eine gute Gelegenheit mein Photoshop mal wieder upzudaten. Ich verwende immer noch 6.0...

Die Frage wäre, auf welche Version man mindestens updaten sollte. Wo würdest du denn da die Untergrenze sehen?

Viele Grüße
Ted


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BeitragVerfasst: 20.12.2008, 14:55 
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Die Antwort zu Photoshop 6.0 ist hier:
http://www.webdigital.de/digiforum/view ... hp?t=10370

Bitte keine themenfremden Fragen an ein bestehendes Thema anhängen. Danke

Grüße,
Andreas


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BeitragVerfasst: 26.12.2008, 17:12 
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Zeichnung ist trotz der Überbelichtung zum Glück noch genügend vorhanden. Das Problem ist allerdings, dass das Bild einen Rotstich bekommt, wenn ich es dunkler mache (per Gradationskurve etc.), den ich dann nicht richtig wegbekomme (könnte evtl. damit zusammenhängen, dass die Farbe Rot als letzte "ausfrisst"?)

Bislang ist es mir jedenfalls nicht gelungen, die anderen ausgefressenen Farben adäquat zu ersetzen. Hätte da evtl. jemand einen Tipp, wie ich diese Art von Rotstich in den Griff bekomme?

Viele Grüße
Ted


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BeitragVerfasst: 27.12.2008, 10:33 
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...die Bereiche, die Du (mit einer Maske) nachbelichtet hast, entweder mit "Farbbalance" oder "Farbton/Sättigung" unter Verwendung der gleichen Maske nacharbeiten. Beim Nachbelichten usw. wird natürlich immer eine tendenziell vorhandene Farbrichtung (in Deinem Fall Rot) verstärkt und sichtbarer als vorher, muss dann eben entweder entsättigt werden oder in andere Farbrichtung nach Wunsch gedrückt werden.

Viele Grüße vom Tom

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BeitragVerfasst: 27.12.2008, 12:29 
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Hallo Tom,

habe jetzt mal zwei kleine Bildausschnitte in die Galerie hochgeladen, bei denen ich es nicht geschafft habe, zufriedenstellende Hauttöne hinzubekommen (1x überbelichtet, 1x falscher Weißabgleich).

Die Links sind:

http://www.webdigital.de/galerie/showph ... hoto/10732

http://www.webdigital.de/galerie/showph ... hoto/10733

Hättest du da eine Idee, wie man solche Fotos noch retten kann? Bekomme da einfach kein ordentliches Ergebnis hin...

Viele Grüße
Ted


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BeitragVerfasst: 27.12.2008, 15:46 
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...beim falschen Weißabgleich gäbe es die Möglichkeit, nachträglich das Bild im Raw-Konverter abzugleichen und eben nachträglich einen "Weißabgleich" zu machen. Wie war das, sind die Bilder als RAW-Files vorhanden? Wenn nicht, wie gesagt, in den neueren PS-Versionen kann man auch JPEG oder TIFF nachträglich im RAW-Konverter öffnen. Oder Du nimmst im Photoshop im Histogramm die Pipette und weißt PS z.B. den Zahnbereich als neutrale Fläche zu, mit dem Histogramm (Bild>Anpassungen>Tonwertkorrektur) kann man mittels der mittleren Pipette einen neutralen Grauwert zuweisen und so einen "Pseudoweißabgleich" vornehmen. Beim überbelichteten Bild würde ich manuell mit dem Nachbelichterwerkzeug ganz langsam und vorsichtig arbeiten. Wenn Du beim Nachbelichter nicht die Tiefen sondern die Mitteltöne als Nachbelichtungsbereich definierst, bekommst Du auch nicht so schnell extreme Farbverschiebungen. Wobei ich erst mal ohne Rücksicht auf die Farbverschiebungen nachbelichten würde und dann später per Farbton/Sättigung die Farbbereiche mit vorher erstellter Maske neutralisieren würde. Insgesamt muss man halt immer ein bischen rumspielen und herausfinden, welche Methode im speziellen Fall die beste ist...

Viele Grüße vom Tom

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