Digital-SLR Profiforum

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 Betreff des Beitrags: the look of black and white film
BeitragVerfasst: 30.09.2003, 22:16 
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War heute im Buchhandel, um ein Geschenk zu suchen und habe verschiedene Bildbände über Berlin durchgesehen (bin Berliner). Dabei habe ich insbesondere 2 gesehen, die mir ins Auge fielen:

1. Manfred Hamm, heißt glaub ich schlicht "Berlin". Vom Format her dürfte es Mittelformat oder sogar GF gewesen sein, alle Gebäude waren zumindest perspektivisch korrigiert.

2. Carl- heinz Ratebur: Panorama einer Stadt, tiels Farbe teils s/w, alle mit einer Panoramakamera fotografiert (nein, nicht digital, man sieht öfters das Filmkorn) Entweder eine 6x17 oder sowas, Hasselblad Kleinbild eher nicht. (beide übrigens Nicolai Verlag)

Warum schreib ich das alles? Weil ich schockiert war, wie geil gute Fotos von SW- Film gedruckt aussehen - diesen ganz leicht körnigen, unheimlich satten und tonreichen Look gibts bisher nur auf Film. Wahnsinn. Da bin ich gleich wieder wankelmütig geworden (vielleicht doch statt dem nächsten superteurem DSLR- Update eine gute gebrauchte 6x7??).

Mit der S2 habe ich solche Bilder bisher noch nicht hingekriegt. Ich vermute, die riesige Negativgröße macht einfach einen anderen Look als Digi...

Gruß Bernhard (der übermorgen, in Ermangelung einer 6x7 doch seine S2 mit Ladegeräten und Image tank für 3 Wochen nach Indien mitnimmt)


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BeitragVerfasst: 30.09.2003, 23:29 
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Hallo Alba.
Also, den Look bei analogem SW macht meist nicht das Negativformat, sondern ein gutes Auge fürs Motiv und eine extrem ausgefeilte Labortechnik. Die alten Jungs haben alle ganz besondere Mixturen für die Negativ-Positiventwicklung und sehr ausgesuchte Barythpapiere.
Aus meiner Erfahrung ist digital SW dem analogen überlegen. Voraussetzung: Kalibrierter Monitor und Drucker, sehr gutes PS-handling (z.B. Kanalmixer), beste Tinten und Papiere, z.B. Hahnemühle PhotoRag 305 g. Bedenke mal, die Abb. in Büchern sind letztendlich auch digitale Werke. Scans ...

Rue


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BeitragVerfasst: 30.09.2003, 23:46 
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Rue hat geschrieben:
Aus meiner Erfahrung ist digital SW dem analogen überlegen. Voraussetzung: Kalibrierter Monitor und Drucker, sehr gutes PS-handling (z.B. Kanalmixer), beste Tinten und Papiere, z.B. Hahnemühle PhotoRag 305 g. Bedenke mal, die Abb. in Büchern sind letztendlich auch digitale Werke. Scans ...


Mit der ausgefeilten Labortechnik stimme ich Dir zu, aber Baryt ist hier ja nicht, da ich doch sehr davon ausgehe, dass für die Buchveröffentlichung beste Negativ - Scans verwendet werden.

Ich mache fast nur digital SW, und mein bester Print (vom look her) war ein eingescanntes 6x6. Meine Technik ist sicher noch nicht optimal, meine Tinten hingegen exzellente archiv- Graustufen- Tinten (nicht Lyson), und ich habe hier auch Hahnemühle Photorag und ein paar andere Hahnemühle Papiere. Wie gesagt, ich bin - obwohl meine Prints schon recht ordentlich und von den Tonwerten her gut abgestuft sind - sicher noch ein Stück von der Print- Perfektion entfernt, aber glaube dennoch ein SW- Negativ auch im Druck unterscheiden zu können. Aber vielleicht muss ich erst mal Buchdrucke von digitalen SW Bildern sehen.

Übrigens, eine Sache, die mir bei den Tinten nicht so gut gefällt: Bisher habe ich noch keine Tinte gesehen, die ganz neutrales Grau produziert, die meisten sind leicht oder sogar sehr warm - oder dann künstlich bläulich.

Gruß Bernhard


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BeitragVerfasst: 01.10.2003, 00:29 
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Hallo Alba.
Die Suppe Lyson, Triton .. hab ich gefressen. Sah logisch aus, war auf jedem Papier aber anders bunt, hat zum Schluß den Druckkopf zerfressen (1160) Seit einem Jahr arbeite ich mit dem Epson 7600, Ultrachrome-Tinten. Mit diesen Tinten nach Gefühl die Farbregler zu schieben geht nicht mehr. Jede Papierlieferung wirde mit 1One ausgemessen. Die ICC-Profile haben 4 Nachkommastellen ... Die Prints c+sw entsprechen zu 95% dem Monitor. Vielmehr geht auch nicht, da der Monitor selbstleuchtend ist und Papier reflektiert. der Rest ist Probestreifen drucken und visuell annähern ... Der Metamerieeffekt ist noch in leichter Form vorhanden, soll aber in der nächsten Tintengeneration noch abgeschwächter sein.

Rue


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BeitragVerfasst: 01.10.2003, 05:00 
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Registriert: 04.08.2003, 21:42
Beiträge: 148
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Rue hat geschrieben:
Seit einem Jahr arbeite ich mit dem Epson 7600, Ultrachrome-Tinten.


Hi Rue, ich habe auch den 1160, verwende MIS UltraTone Tinten (mit Endlos- Nachfüllsystem), sowohl der 7600 als auch die Epson Tinten sind mir zu teuer, bzw der 7600er auch zu groß. Kennst Du die blackandwhite- Yahoo- Liste? Da werden all diese Probleme rauf und runter diskutiert.

Gruß Bernhard (noch 24 Stunden bis zum Abflug und mehr als 24 Sachen zu erledigen)


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