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 Betreff des Beitrags: Tarnung bei Tierfotografie
BeitragVerfasst: 06.02.2004, 13:37 
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Hy,

ist vielleicht eine Anfängerfrage, aber:
Tarnt ihr euch wenn ihr Tiere fotografieren geht? (Ich meine beispielsweise Rehe kurz nach Sonnenaufgang, Vögel im Nest, oÄ)
Wenn ja: Wie?
Tarnfleck-Kleidung? Einfach Braun/Grün Angezogen? Speziellel Tricks die eh nicht verraten werden?

Grüsse und Danke

Sebastian


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BeitragVerfasst: 06.02.2004, 13:51 
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O je, O je, eine Frage, tausend mögliche Antworten. Kommt wie immer darauf an. Vögel am Nest zu fotografieren halte ich persönlich für sehr bedenklich, da man gerade als Anfänger ungeheuer viele Fehler machen kann und dadurch den Vogelnachwuchs gefährdet. Also besser Finger weg. Ansonsten ist ein Tarnzelt sehr angebracht, da es deine Bewegungen versteckt. Die Bekleidung ist eigentlich bei den meisten Tieren unerheblich was die Farbe anbelangt, nur rascheln sollte sie nicht. Ansonsten ist das Auto ein hervorragendes Tarnmittel, da von den Tieren gewohnt. Schau doch mal unter www.poelking.de nach. Das ist einer der Altmeister der Tierfotografie, da kann man jede Menge lernen. Herzlichst Ingowalter

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BeitragVerfasst: 06.02.2004, 14:22 
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Zuerstmal Danke für die Antwort
Ingowalter hat geschrieben:
Vögel am Nest zu fotografieren halte ich persönlich für sehr bedenklich, da man gerade als Anfänger ungeheuer viele Fehler machen kann und dadurch den Vogelnachwuchs gefährdet.

Das ist klar... Wenn ich den Eindruck habe, dass ich die Vögel stören könnte - lass ich es. Ich will die Tiere fotografieren, jede Störung von meiner Seite aus zerstört eh das Bild. Entweder fliegt der Vogel weg, oder er schreckt auf, aber füttern wird er die Jungen sicher nicht. Also: Näher ich mich nur so weit und nur wenn ich sicher weiß, dass ich das Tier nicht störe... Aber auch wenn ich ihn sicher nicht störe, wird der Vogel nicht immer auf mich warten.
Ergo muß ich auf ihn warten. Ergo muß ich mich tarnen / verstecken. Der Tipp mit dem Tarnzelt ist gut (Wo kriegt man sowas her? Reicht ein normales, dezent dunkel-grünes Zelt? Brauche ich eine Erlaubnis der Forstbehörde zur Benutzung?) - bleibt nur das Problem: Wie aufstellen ohne den Vogel zu stören? Also doch kein Tarnzelt bei der Nestfotografie...
Na ja, es gibt ja so schöne Massagefutter für Scharfschützen... Besorg ich mir halt so eins *grins* (Oder verzichte wirklich auf die Bilder)


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 Betreff des Beitrags: Tarnzelt:
BeitragVerfasst: 06.02.2004, 14:43 
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Die Sache mit dem Tarnzelt ist folgende: die richtigen Spezialisten stellen das Tanrzelt lange vorher auf, bevor sie zu Fotografieren beginnen. Damit sich die Tiere ans Zelt gewoehnen. es erfodert allerdings viel Vorbereitung und Wissen, damit Du Dein Zelt nicht am falschen Ort aufstellst, wo gar nix kommt. Die Sache mit dem Auto ist ein guter Tip. Viele Tiere, v.o. Wild reagieren auf "jaegerartiges" Verhalten: Sie lassen sich von Autos, Sportlern, Spaziergehern,....kaum beeindrucken, ergreifen aber panisch die Flucht, sobald Du stehenbleibst oder mit einem Gegenstand auf sie zielst (Rehe erkennen eben den Unterschied zwischen Gewehr und Kamera nicht). Die Farbe der Kleidung spielt hier weniger Rolle als das Verhalten des Menschen. Wenn in Deinem Bekanntenkreis ein Jaeger ist, lass Dir ein paar Tips geben und frag mal, ob er Dich mitnimmt. Auch wenn wir die Tiere nicht erschiessen, bei der MotivJAGD legen wir sehr aehnliches Verhalten an den Tag. Wenn Du ein Zelt irgendwo aufstellst, brauchst Du an sich die Erlaubnis des Grundeigentuemers, vorallem, wenn das Zelt dort laenger steht. Das ganze kann kompliziert werden.....


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 Betreff des Beitrags: Re: Tarnzelt:
BeitragVerfasst: 06.02.2004, 14:59 
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Wenn Du nahe an Rehe herankommen willst, setz dich auf ein Pferd. Die Rehe nehmen Dich dann nicht als Mensch wahr und lassen Dich sehr nahe an sich heran.


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BeitragVerfasst: 06.02.2004, 17:34 
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hahaha. super, claus. diese - nennen wir sie unkonventionelle - antwort hätte glaube ich keiner erwartet. echt super. ist ja fast wie in schilda.

gruß

mario

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BeitragVerfasst: 06.02.2004, 17:39 
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Bei Zubehör für Tierfotografen ist Isar-Foto in Icking unschlagbar. Allerdings hat Isar-Foto nur Canon;-)
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 Betreff des Beitrags: Preise fuer so Sachen
BeitragVerfasst: 06.02.2004, 20:32 
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Mir faellt nur immer eines auf: sobald "Foto" drauf steht, sind die Sachen meist teurer. Ich hab mir mal so eine Tarnjacke zugelegt, die hat im Fischereiladen genau die Haelfte gekostet, als wie als Fotozubehoer (20,-). Das mit dem Pferd find ich originell, ist aber gar nicht so aus der Welt. Ich hab mal Rehe fotografiert von einem knallgelben (!) Badeboot aus. Die haben mich wahrscheinlich nicht fuer voll gehalten, als ich dort bei ihnen aufgetaucht bin.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 06.02.2004, 20:57 
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ingowalter hat geschrieben:
Allerdings hat Isar-Foto nur Canon;-)
www.isarfoto.de


Also auf der Webseite haben sie u.a. auch Nikon und Fuji DSLR.

-Thilo


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 01.03.2004, 20:20 
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Wohnort: MG
Meine Kamera: Nikon D800
Tipp 1:
Wenn du eine stelle gefunden hast wo du sicher sein kannst das dort tiere sind dann leg ein 2 tage
vorher eine wasserflasche (glas) dahin wo du dich dann verstecken willst mit dem boden der flasche
zum motiv hin. die tiere gewöhnen sich so an die refelktion im glas. somit können sie nicht von deinem
objektiv aufschreken wenn es eine reflektion gibt.

Tipp 2:
besorg dir am besten einen overal den du getrost deiner waschmaschine anvertauen kannst.
im militärshop findest du genug zeugs um dich einzukleiden.

Tipp 3:
wenn du kein zellt aufbauen kannst dann leg dich auf einer isomatte ins gebüsch.
diese macht weniger geräusche und schützt vor blasenentzündung.
falls du einschlafen solltest besorg die was gegen ungeziefer.

Tipp 4:
frag vorher im forstamt oder beim förster an wo was am besten geht und was nicht geht.
ansonsten hast du schroot im hintern weil man dich für wild hält oder schlimmer noch für einen wilderer hält.

Tipp 5:
Schalldämpfer!! versuch deine Kamera irgenwie zu dämpfen mit einem handtuch oder so je leiser desto besser.
Dies ist nur ratsam wenn du liegst denn mit ner Digicam in derhand und nem handtuch drumm
siehst du aus wie ein jogger der keinen trainingspartner hat.

Tipp 6:
Fluchtwege suchen und merken. sollte ein eber es auf dich abgesehen haben bist du klar im vorteil wenn du
weist wohin du dich in sicherheit begeben kannst.

So viel spass dabei

CU

Carlos


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 Betreff des Beitrags: Vögel am Nest
BeitragVerfasst: 05.03.2004, 00:37 
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Beiträge: 9
Wohnort: Leopoldshafen bei Karlsruhe
Vögel am Nest zu fotografieren ist nicht nur problematisch sondern schlicht und einfach eine Sauerei! Kein ernsthafter Tierfotograf tut das! Einem Anfänger sei die Frage verziehen.
Weniger ernsthafte Tierfotografen fotografieren im Zoo und bearbeiten mit Photoshop - Schatten beachten. Auch sehr "ernsthafte" machen so was. Spass beiseite: ein gute Möglichkeit ist aus dem fahrenden Auto zu fotografieren: Rehe und Raubvögel. Dabei mit offenem Fenster mit vorbereiteter Kamera - nie stehen bleiben! Das gilt auch für die Sache mit dem Pferd.

Pardosa


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