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 Betreff des Beitrags: Müssen Fotos wirklich scharf sein?
BeitragVerfasst: 26.10.2004, 19:23 
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Ich muss hier mal ein Thema ansprechen, das mich zunehmend verärgert: der Absolutheitsanspruch der Schärfe-über-alles-Fraktion.

Wenn man sich ein wenig durch die Galerie durchklickt, dann findet man eine große Zahl von Bildbesprechungen, in denen in den höchsten Tönen japsend am liebsten eine 15+ für bewundernswerte Schärfe vergeben würde - auch dann, wenn die Bildaussage eher alltäglich ist. An anderen Stellen findet man 3er-Bewertungen für Unschärfe in Bildern, deren fehlende Schärfe die eigentliche Bildaussage erst ermöglicht und oft eine erfrischend neue Sicht schafft. Aus meiner Sicht liegt es irgendwo zwischen Ignoranz und Inkompetenz, hier nicht zu erkennen oder anzuerkennen, dass Unschärfe von Vielen als bewusstes und wichtiges Stilmittel eingesetzt wird. Manche tun gerade so, als sei der Verzicht auf Schärfe (oder andere Lehrbuchvorgaben) gleichermaßen absurd wie Akne-Pickel als Schönheitsmerkmal.

Versteht mich nicht falsch: Ich sage nicht, dass ein Bild erst dann Qualität bekommt, wenn es unscharf ist (diese Übertreibung ins andere Extrem hatten wir ja zum Beispiel beim "Deutschen Fotopreis", der wohl nicht zuletzt wegen seines auf schemenhafte Darstellungen fixierten Kunstanspruchs sang- und klanglos eingestellt wurde). Ich sage auch nicht, dass jeder das Spiel mit Unschärfe oder selektiver Schärfe mögen soll. Ich sage noch nicht mal, dass man es nicht sagen soll, wenn man es nicht mag. Aber ich sage, dass es einfach nicht sachgerecht ist, zu unterstellen, ein Fotograf habe übersehen, dass sein (sagen wir mal) stark verwischter Leopard unscharf und "falsch" belichtet ist; oder dass einer Aufnahme jegliche Tiefenschärfe fehlt; oder dass das scheinbar bildwichtige Element unscharf, dafür aber etwas am Rande liegendes überscharf ist. Dies als technische Fehler zu kritisieren ist das gleiche, wie jemandem, der einen Stachelbeerkuchen gebacken hat, zu raten, statt der Stachelbeeren besser Erdbeeren zu nehmen.

Natürlich gehen derartige Experimente mit Abweichungen vom Lehrbuch auch schief oder können verbessert werden, selbst wenn sie nicht schiefgegangen sind. Dann halte ich es für angebracht, Tipps zu geben, wie die angestrebte Bildwirkung erreicht werden kann. Aber eben die *angestrebte* Wirkung und keine andere. Und nicht einfach mit der strengen Miene des Handwerksmeisters den vermeintlich unfähigen Lehrling abzukanzeln.

Nur mal so als mein Statement für heute abend...

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BeitragVerfasst: 26.10.2004, 19:39 
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volle Zustimmung, ibmer3.

Aber: warum müssen manche Menschen immerzu mit Latein um sich werfen? Ich kenne nur wenige Fotografen (Berufsfotografen sind gemeint), die noch Latein lernen durften/mussten. Etliche sind sogar der deutschen Sprache kaum mächtig, weshalb sie im Journalismus nur als Fotografen landen konnten ;-)))Ich gehöre dazu (zu denen, die kein Latein hatten). Erklärst Du mir den Sinnspruch unter Deinem Posting? Danke.


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BeitragVerfasst: 26.10.2004, 20:07 
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Hallo Mario,

bei soviel Zustimmung und Ehrlichkeit deinerseits gebe ich auch mal was zu: ich hatte gar kein Latein. Aber ich werfe gern mit geklauten Fetzen Lateins um mich, um den Anhängern der Anglizismen einen (natürlich leicht unscharfen) Spiegel vorzuhalten.

Der Spruch heißt übersetzt: "Währen des Zauderns verstreicht das Leben" - was das mit Digitalkameras zu tun hat, erschließt sich meiner Frau sicherlich unmittelbarer als euch...

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BeitragVerfasst: 26.10.2004, 20:14 
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Hallo Ibmer,

Das war ein Posting das ich auf Wort und Komma unterschreiben kann! Ich war am Wochenende in Köln in der Abbe - Ausstellung und habe beim Betrachten der eindrucksvollen Bilder noch gedacht: Wenn dieser meiner Meinung nach geniale Fotograf seine Bilder in die Galerie gestellt hätte wären sie wegen fehlender Schärfe zerissen worden. Unvorstellbar oder nicht?!


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BeitragVerfasst: 26.10.2004, 20:37 
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Hallo Spinatpute,

ich hatte gehofft, dass du diesen Eintrag liest, denn in der Galerie begegnen sich ja gelegentlich unsere Bildkommentare.

In der Tat: Viele berühmte Fotografen, von Man Ray bis Sudek, würden hier wahrscheinlich mit durchschnittlich 5 Punkten von Dannen ziehen, weil sie es gewagt haben, die Schärfeebene etwas näher ans linke Ohrläppchen zu legen als an die Hornhaut des rechten Auges...

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BeitragVerfasst: 26.10.2004, 20:52 
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@ibmer

Man sollte mal versuchen ein gescanntes Bild von Cartier Bresson, Capa oder einem der vielen anderen grossen Künstler in die Galerie zu "schmuggeln" um zu sehen wie sie bewertet werden. ;-)
Nein - im Ernst - so hinterhätig darf man nicht sein. Habe aber eben noch mal in ein paar Büchern die hier stehen rumgeblättert. Diane Arbus - total genial und ... leicht unscharf :-))


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BeitragVerfasst: 26.10.2004, 21:36 
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Selbst wenn wir eine solch böse Schelmerei getan hätten (was mir natürlich schon rein gedanklich fern liegt), hätte uns Mario sicherlich ein schallendes "Duo cum faciunt idem, non est idem" entgegengeschleudert (grins;-)

In dem Sinne: eine gute Nacht.

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BeitragVerfasst: 26.10.2004, 22:18 
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ibmer3 hat geschrieben:
Selbst wenn wir eine solch böse Schelmerei getan hätten (was mir natürlich schon rein gedanklich fern liegt), hätte uns Mario sicherlich ein schallendes "Duo cum faciunt idem, non est idem" entgegengeschleudert (grins;-)

In dem Sinne: eine gute Nacht.


Ich verstehe wie immer nur Bahnhof. Und antworte mit: photographora et labora ("fotografiere und stell dich dann noch drei Stunden ins Fotolabor). grins...

Gruß

Mario


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BeitragVerfasst: 27.10.2004, 07:21 
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Hallo ibmer3,

wie wäre es mit einen Beispiel aus der Galerie ?
Man kann das Thema Schärfe nicht pauschalisieren.

Gruß

Gordian

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BeitragVerfasst: 27.10.2004, 10:40 
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Hallo, für mich stellt sich die Frage etwas anders:
Unschärfe ist ein starkes Stilmittel in der Malerei und besonders in der Photographie. (Ich lasse gerade eine LK-Klausur über dieses Thema schreiben...)
Wie steht es mit Bildern, die ohne jeden Zweifel interessant gestaltet in Form und Inhalt sind, in den bewusst scharfen Zonen aber nicht die technisch mögliche brillanteste Schärfe eines Profiequipments erreichen? Sind das deshalb schlechte Bilder?
Da habe ich manchmal das Gefühl, dass Schärfe auch ein Totschläger-Argument für so manches Bild ist und zu eher vordergründigen Abwertungen geführt hat.

Mit Gruß Katharina


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BeitragVerfasst: 27.10.2004, 10:55 
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hallo,

denke auch, dass es nicht immer unbedingt auf die perfekte Schärfe ankommt. Ich denke wir sollten journalistische und künstlerische Fotografie nicht vermischen, denn das sind ja Welten Unterschied !
Aber, um es mit marios´s Worten auszudrücken: Das führt nun 'ad infinitum' ;)

Hier mal n Bild, dass einigen gefällt und andern wiederum nicht:

Bild

Wir sollten das alles nich so eng sehen denke ich...who knows ?!

greetZ
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BeitragVerfasst: 27.10.2004, 10:57 
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Achso,

ich vergaß: Aufgenommen mit Yashica FR II und Yashica 50mm/2.8 !!!
Auf Ilford HP öhm...5 ? ja der 400er war der 5er , oder ?

greetZ
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BeitragVerfasst: 27.10.2004, 11:02 
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Ich bin der Meinung, dass ein Foto von der technischen Seite her schon möglichst hohe Bildschärfe bringen sollte. Das Auge sieht ziemlich scharf und erkennt in der Regel, ob ein Bild gewollt oder ungewollt unscharf ist, ob es verwackelt wurde, die Schärfe an der falschen Stelle liegt oder durchweg unscharf ist.
Es sollte nur dem Fotografen überlassen sein, mit Unschärfe und Schärfe zu gestalten. Da gab und gibt es schon bei der Aufnahme diverse Möglichkeiten und natürlich später mit EBV.
Es ist schon gerechtfertigt, wenn von Kamera- und Optikherstellern das technisch Machbare und zum Teil auch bessere Endkontrolle bei der Produktion verlangt wird.
Mich ärgert es im Moment besonders, dass viele und auch ich Probleme mit der AF-Genauigkeit haben. Ich kenne nicht den genauen Ablauf einer Autofokussierung, aber mir kommt es vor, dass die Genauigkeit auf Kosten der angestrebten Geschwindigkeit schlechter wird. Würde die Kamera die eingestellte Entfernung noch einmal nachprüfen, ob tatsächlich der maximal zu erzielende Kontrast vorliegt, könnte sie noch Nachfokussieren. Das dauert zwar länger, würde aber bei nicht so präzisen Objektiven auch die maximale mögliche Schärfe bringen.
Ich weiß nicht, wie das wirklich funktioniert, aber wahrscheinlich wird der AF-Motor solange gedreht, bis der höchste Kontrast auf dem AF-Sensor registriert wird. Nun mußte schlagartig gestoppt werden, was möglicherweise nicht immer so klappt und der Fokusring über den Punkt leicht hinausschießt. Ich merke in der Regel kein Hin- und Herfahren der AF, außer es hat mit dem Motiv Probleme.
Also nochmal: Ein Bild muß technisch im Rahmen des technisch Möglichen "scharf" sein. Unschärfe wird vom Fotografen eventuell gewollt als Gestaltungsmittel eingesetzt.
Gruß, Bernd


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BeitragVerfasst: 27.10.2004, 11:18 
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Ich oute mich jetzt mal als ein "Seher", der viel Wert auf Schärfe legt.
Ich übe mein Handwerk als Fotojournalist aus und von meinen Kunden (Fachmagazine, Werbeagenturen, Tageszeitungen) wird einfach ein scharfes Bild verlangt.
Vielleicht bin ich deswegen in meinen persönlichen Sehgewohnheiten ein wenig "versaut". Aber das ist meine Meinung, die ich auch in der Galerie schon manches mal um die Ohren gehauen bekomme. Das ist sinnvoll, denn es kann nur eine Diskussion geben, wenn Jemand eine andere Meinung hat.
Mit künstlerischen Fotos habe ich oft meine Schwierigkeiten (nicht mit dem oben abgebildeten Kinder-Foto - Bewegungsunschärfe (gerade im Hintergrund) wird auch von mit gestalterisch eingesetzt): Bei einer Ausstellung hier im Städtchen mit Kamera Obscura-Bildern war ich ziemlich entäuscht. Andererseits zeigt gerade kks, dass künstlerische Fotos auch scharf sein können (Lesezeichen oder Federgewicht ....).
Doch wie gesagt, das sind meine persönliche Ansichten - wer seine Bilder irgendwo ausstellt, wo sie kommentiert werden können, muß damit rechnen, dass ich meinen Kommentar dazu geben. Damit will ich den Fotografen gewiß nicht beleidigen - aber unserer Galerie soll doch wohl keine reine Präsentation sein, sondern eine Diskussionsgrundlage (was auch geklappt hat, wie dieser Thread beweist).


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BeitragVerfasst: 27.10.2004, 11:35 
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Der ewige Drang nach mehr und noch mehr Schärfe gilt allgemein als typisch amateurhaftes Verhalten, das zudem von der gesamten Photoindustrie protegiert wird. Warum wohl?

No, ein Bild muss nicht scharf sein. Nichtmals ansatzweise, sofern es in der Lage ist die Phantasie des Betrachter zu beflügeln. Egal, ob dies durch schemenhaft erkennbare Formen bzw. Muster, Farben oder wie auch immer gelingt.

Siehe auch: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/165748/


Zudem ist Unschärfe heutezutage aktueller denn je:

Philippe Garnier: "Ein kaum wahrgenommenes Phänomen der heutigen Zeit ist die Häufung unserer kleinen, fast alltäglichen Absenzen: Man klinkt sich aus, lässt die Gedanken schweifen, verliert den Faden, passt nicht auf ... und für kurze Zeit verschwimmt unsere Wahrnehmung der Welt. Vor dem, was unaufhörlich unsere Aufmerksamkeit fordert (Monitore, Verkehrssignale, Werbetafeln ...), geht unser Blick immer häufiger ins Leere. Und gegenüber den neuesten Nachrichten, den intensivsten Bildern wissen wir immer seltener, was wirklich wichtig ist."



Bild


lg Gerhard

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Wirklich ist weder das Erkennende noch das zu Erkennende, sondern erst das Erkannte.


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