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BeitragVerfasst: 21.12.2002, 22:25 
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Hallo,

mir steckt der Schreck noch immer in den Knochen. Ich fotografierte gerade ein Handballspiel und hielt die Kamera mit angesetztem 2,8 80-200 in der Hand bzw. um den Hals gehängt.
Von einem auf den anderen Moment verabschiedet sich die Aufnahme für den Kameragurt. Ich meine das kleine Teil welches aus dem Gehäuse an der rechten Seite kommt.
Dieser kleine Bolzen ist wohl im Kamerainneren mit einer Mutter gesichert, natürlich fiel die Mutter ins Gehäuse. Ich habe die Kamera sofort ausgeschaltet und den Akku entfernt. Ich hoffe das metallische Teil hat keinen Kurzschluss verursacht.
Im Nachhinein gab es schon ein Anzeichen für das was kommen würde. Der Kameragurt war in sich verdreht, das muß passiert sein als sich der Aufnahmebolzen um die erste Windung gedreht hat. Als ich dann den Gurt wieder entdrallen wollte, habe ich wohl selber den Rest dazugetan. Konnte ich natürlich vorher nicht ahnen - auch wenn ich erstaunt war, warum der Gurt verdreht war.

Also aufgepasst wenn der Gurt, scheinbar unerklärbar, in sich verdreht ist. Ich würde den kleinen Bolzen solange rechts-herum drehen bis er wieder sitzt, und dann ab in die Werkstatt.

Gruß belifu

Jetzt doch ne Canon kaufen? Oder F3 benutzen? (kleiner Scherz)


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BeitragVerfasst: 03.02.2003, 20:32 
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Da ist was dran....... LEIDER !!!!!!!
Gestern gab es bei uns eine Bombenentschärfung. Ich -nicht faul- will die ganze Geschichte von oben festhalten, beuge mich aus dem Fenster und plötrzlich ist meine D 1X weg. Hing mir um den Hals und schlug plötzlich drei Stockwerke tiefer auf. Robust ist sie ja, aber beim Sturz aus ca. 9 Metern auf Granit-Gehwegsteine hat's ihr dann doch die Freude am Leben genommen (zerbröselt sieht sie eigentlich garnicht mehr so überzeugend aus :-).
Es ist nicht mehr festzustellen, ob die Gurtöse schon vorher locker war oder erst jetzt. Da es aber keinen nachvollziehbaren Grund gibt, weshalb sie plötzlich der Erdanziehungskraft folgte, scheint mir der Hinweis auf die Mögliche Gefahr "Gurtöse" sehr angebracht.
Grüsse
Günter


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BeitragVerfasst: 03.02.2003, 22:19 
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Da muss ich gleich bei mir mal gucken :-(


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 Betreff des Beitrags: ist was drann
BeitragVerfasst: 03.02.2003, 23:44 
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hallo guenter,
tut mir ja leid mit deiner kamera, da hing ja wohl mehr drann, wie nur das gehäuse. vielleicht sollte man das mal bei nikon reklamieren, damit die eine bessere sicherung der halterungen vornehmen.
vermutlich sind sie innen mit einer mutter festgezogen, frage ist ob sie einen sicherungsring haben oder selbstsichernde muttern sind. wenn sie locker sein sollten, könnte man wohl versuchen, unter spannung durch ziehen an der halterung und gleichzeitigem drehen die innenmutter die innenmutter zu fixieren. wenns nicht klappt, hilft es nur noch sie zum service zu bringen. nur dir hilft es leider nichts mehr, hoffentlich hast du sie als berufsfotograf versichert.
gruß stan


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BeitragVerfasst: 03.02.2003, 23:53 
Da bin ich aber froh das ich mein ganzes Zeug Versichert habe....is zwar teuer aber ich kann ruhig schlafen.
Ach ja, letztes jahr hamse bei einer Demo einen Fotografen von BILD Frankfurt in einen Brunnen geworfen, natürlich mit seiner neuen D1X Kamera.....und die war weder versichert noch bezahlt.
Also was lehrt uns das...nicht am falschen Ende sparen.


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BeitragVerfasst: 04.02.2003, 09:49 
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doppelt geschickt - siehe nächsten beitrag- sorry


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BeitragVerfasst: 04.02.2003, 09:59 
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Hallo,
danke für euer Mitgefühl, meine geliebtes Tokina 28-70 war dran.
Aber die Allianz bezahlts.
Viele Grüsse
Günter


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BeitragVerfasst: 04.02.2003, 16:34 
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Mir ist vor Jahren einmal auf diese Art und Weise meine geliebte F2 abhanden gekommen. Die Kamrea haelt zwar viel aus, aber ich hatte das Pech, dass sie genau mit Prisma voran von1,5 m auf den Boden geknallt ist. Das Prisma war im Eimer und auch die Zeiten haben nicht mehr gestimmt. Ich greif seitdem immer ab und zu mal intuitiv auf die Oesen, ob sie eh nicht wackeln. Vor 2 Jahren merkte ich dann, das bei meiner Contax G2 eine Oese zu wackeln begann. Ich gab das Teil zum Service und wartete 9 (!) Wochen drauf. Da bin ich bei Nikon ja noch immer besser weggekommen...


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BeitragVerfasst: 04.02.2003, 18:23 
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eigentlich kann man bei sowas eine Rückrufaktion von Nikon erwarten, wenn das wirklich möglich ist!! ist ja keine 199 Euro Kamera!!

Gruß, Henry

_________________
mekCar-Verlag

Galerie...


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BeitragVerfasst: 04.02.2003, 18:58 
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Ich denke, Nikon würde von einem Einzelfall sprechen. Ich kann in Anbetracht der Zerstörung meines Gehäuses nach dem Fall noch nicht einmal klar nachweisen, dass es die Gurtöse war. Mir fällt zwar keine andere Möglichkeit ein, aber ich denke, darüber würde man dann trefflich streiten müssen. So, wie das Gehäuse jetzt aussieht, dürfte ein Nachweis schwer fallen.
Günter


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BeitragVerfasst: 04.02.2003, 20:27 
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hallo guenter,

wenn eine ösenhalterung draußen, das gehäuse an der stelle aber intakt ist, müsste man es trotz schrottgehäuse sehen können. dann wäre ein zusammenhang zu vermuten. ist ein bruch direkt durch die ösenhalterung im gehäuse, wird es schwierig. man sollte nikon ruhig mal auf das probem hinweisen. wie sieht den das innenteil der halterung aus. mit oder ohne mutter, mit oder ohne sicherungsscheibe?

gruß stan


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BeitragVerfasst: 04.02.2003, 20:41 
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Also Günter sehe bitte auch was gutes daran. a) die Bombe ist nicht hochgegangen b) unter Dir hat keiner gestanden und wurde erschlagen c) dir entgeht eine wahrscheinlich teure Reparaturrechnung der Gurtöse, dies hat mich nämlich an einer F-5 mal DM 600,--!!! gekostet. Nikon musste die gesamte Elektronik auslöten.
Und für die D1 noch mein ehrliches Mitgefühl!!!


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BeitragVerfasst: 04.02.2003, 22:13 
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Hi,
danke für die netten Zeilen. Ich kann mir momentan das Ding nicht mehr anschauen, da es schon bei der Allianz ist. Ich denke, in ein paar Tagen habe ich das Geld auf dem Konto und dann spreche ich mal mit Herrn Milz bei Nikon.
Das neue Tokina ist auch schon wieder da und es ist genauso gut wie das Zerstörte.
Ich sehe es nicht so tragisch, nachdem mir mal eine unversicherte Kamera (F3) in Mannheim (Horst, Dein Revier!)von einem wildgewordenen Ami mit dem Panzer überrollt wurde, war dies jetzt ein Klacks dagegen. Damals sprang ich um mein Leben (man will ja immer die besten Bilder haben) und für die Kamera gab es nichts.
Also, was solls, "Leve geht weider".
Grüsse
Günter


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BeitragVerfasst: 05.02.2003, 20:31 
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Lass dir doch die Trümmer in Kunstharz gießen. Wenn Du mal in Ruhestand bist kannste das dann deinen Enkelkindern zeigen sofern Du es nicht vorher irgendeinem Verleger an den Kopf geknallt hast.


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BeitragVerfasst: 05.02.2003, 20:50 
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Wenn ich sie von der Versicherung zurückbekomme, wollte ich sie eigentlich noch weiter auseinandernehmen und die Teile zu einer netten Colloge auf einem Holzbrett vereinen, um mir das Kunstwerk an die Wand zu hängen.
Grüsse
Günter


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