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 Betreff des Beitrags: PC....oder MAC ...?
BeitragVerfasst: 19.04.2002, 01:08 
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Für mein Hobby ist das nicht unbedingt eine Glaubensfrage, aber für einen Freund, der beruflich in der Hauptsache Portrait- und Hochzeitsfotos macht, ist es schon von Bedeutung, ob er beim kommenden Umstieg auf Digital besser mit PC oder eben MAC arbeiten sollte. Andere Erfahrungen wären dabei sehr hilfreich.Ich selber bearbeite meine Bilder mit Photoshop am Mac und komme damit gut zurecht, kann jedoch beide Systeme nicht miteinander vergleichen und auch nichts über die Arbeit an PCs sagen.
Daher danke für jeden Schrieb zu diesem Thema!!


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 Betreff des Beitrags: PC/MAC
BeitragVerfasst: 19.04.2002, 20:32 
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Der Mac hat einen Vorteil, wenn Bilder per LÖeonardo verschickt werden müssen. Da, da zweikanalig, wesentlich schneller! GK


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20.04.2002, 13:36 
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Das verschicken von Bildern mit 2 Kanälen kann auch vom PC aus erfolgen. Du musst nur die Original Hermstedt Komponenten haben.
Ansonsten ist der PC wegen der grösseren Programmvielfalt im Vorteil. Wenn man aber ein funktionierendes System hat dann ist es egal ob PC oder MAC.


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 Betreff des Beitrags: Leo
BeitragVerfasst: 20.04.2002, 18:38 
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Hi Sam, danke für den Tipp. Hermstadt hat den besten Kundendienst weit und breit: Versuch mal von dieser Firma Informationen zu beommen: Aussichtslos. Versuche es trotzdem noch einmal, weil wir ständig auch Daten von Kunden bekommen, die einen Mac nutzen. Schönes Wochenende! GK


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 Betreff des Beitrags: Hermstedt
BeitragVerfasst: 20.04.2002, 21:07 
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Hermstedt hat eine ganz gute Internetsite. Dort kannst Du dich schon vorab informieren. Wenn Du Journalist (mit Presseausweis) bist dann gehe über die Öffentlichkeitsarbeit. Die geben dann auch einen kleinen Rabatt.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20.04.2002, 21:30 
es gibt einen nicht zu unterschätzenden vorteil von macs: farbmanagement
nicht nur das es kaum windowssoftware zur kameraprofilierung gibt so ist
die auf betriebssystemebene (mac) basierende farbprofilverwaltung und verrechnung deutlich besser als auf der pc seite.


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 Betreff des Beitrags: Mac or PC
BeitragVerfasst: 20.04.2002, 21:55 
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...das Farbprofilmanagement ist aber für den Fotografen (wenn er für Druckmedien arbeitet) zu vernachlässigen, denn jede Litho möchte (und sollte) das Foto für den jeweiligen Zweck optimieren. Deshalb lasse ich die Finger von den Farben! Das gleiche gilt für die Filter. Ich habe aber schon die tollsten G4 gesehen mit Monitore von ALDI (die müssen nicht unbedingt schlecht sein) und der Frage Kalibrierung was ist das. Zum Schluss muss jeder für sich die Entscheidung treffen für welchen Zweck er den Computer und die Kamera braucht.


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BeitragVerfasst: 21.04.2002, 10:44 
...das Farbprofilmanagement ist aber für den Fotografen (wenn er für Druckmedien arbeitet) zu vernachlässigen ! ....schön damit erklärt sich auch warum an der digitalfotografie der ruf des mangelhaften klebt. wer zb seine d1x bilder schon einmal genauer untersucht hat wird fesstellen das rottöne stark überzogen und nach organge verschoben sind magenta ist dafür zu hell. das macht sich zb besonders bei porträts bemerkbar. geht man damit in den druck fehlt das cyan und es entsteht dieser seltsame digital look. und wer glaubt lithografen sind die freunde der digital- fotografen und sie beheben diese fehler der irrt gewaltig, immerhin bringen wir sie um ihre gewinnstärkste einnahmequelle den scan. die frage ist vielmehr wie ereiche ich maximale qualität mit meiner kamera und da habe ich ausser mit farbmanagement keine antwort gefunden.


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 Betreff des Beitrags: Farbmanagement
BeitragVerfasst: 21.04.2002, 10:59 
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Floyd hat zwar einerseits vollkommen recht, aber es ist letzlich doch stark vom Endprodukt abhängig. Wenn ich die Farbseparation des Endanwenders nicht kenne (was leider die Regel zu sein scheint) hilft mir das Farbmanagement wenig. Was die Rot/ Magentafehler angeht deckt, sich das allerdings voll mit meinen erfahrungen

Gruß, Henry

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21.04.2002, 20:59 
...die grundsätzliche frage ist: wie stelle ich sicher das meine aufnahme vom weiterverarbeiter so gesehen und interpretiert wird wie ich es möchte.
und wie soll das gehen ohne eine information die die rgb (farb)
eigenschaften beschreibt ? das einfachste problem ist der monitor gamma unterschied unterschied zwischen mac und pc. weiss ich nicht auf welcher plattform mein bild separiert wird (ohne icm) ist die bildhelligkeit nicht vorhersehbar. nur profile lösen dieses kommunikationsproblem ! und wie schon gesagt lässt sich mit einem individuellen profil die farbwiedergabe der d1 deutlich verbessern.

ob man überhaupt rgb daten weitergeben soll ziehe ich sehr in zweifel. 1.
aus obigen gründen und 2. weil ( natürlich je nach qualitätsanspruch )
die separation eines rgb bildes seine anmutung doch deutlich verändert.
will ich die kontrolle über die farben komme ich an cmyk nicht vorbei. es gibt z.t. gute ansätze wie zb. den pic dvs_standart. das farbmanagement keine weite verbreitung ausser im high end bereich gefunden hat ist die schuld von microsoft und hard und softwareherstellern (nikon) die icm nur mangelhaft umsetzen.


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 Betreff des Beitrags: Kein Widerspruch
BeitragVerfasst: 22.04.2002, 10:26 
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Hi Floyd,

Du hast ja völlig recht, nur wie Du ja selbst schreibst, hat sich das bislang aus völlig unverständlichen Gründen nicht etabliert. nach meiner Ansicht müsste es eine selbstverständlichkeit sein, dass zum Datenaustausch ein CMYK-Separationsprofil gehört. Ist es aber eben nicht. Hier haben schon Leute berichtet, aufgrund dieser probleme Kunden verloren zu haben, da denen der Ursprung der falschen Farben nicht nachvollziehbar ist. Bild = Fotograf ist so schön einfach. Da liegt noch manches im Argen...

und da es eben leider Fakt ist, dass verlässliche Profile die Ausnahme sind, hilft ein eben das Feinfarbtuning wirklich nur in seltenen Fällen, wenn man den letzten Schritt nicht selbst unter Kontrolle hat.

Gruß, HEnry
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 Betreff des Beitrags: Mein Reden, Henry!
BeitragVerfasst: 22.04.2002, 10:44 
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Wie Du chon sagst, ist mir selbst passiert mit dem Kunden. Wollte partout CMYK haben, gab mir Profile angeblich von der Druckerei, Rücksprache mit der Druckerei, nie Profile rausgegeben.... bloß nicht mit Profilen arbeiten... usw. Kunde bestand aber weiterhin auf CMYK, druckt die gleichen Bilder mal auf Coated mal auf uncoated Papier usw. Der Kunde wollte partout nur CMYK ( ohne weitere Spezifikationen ) und schob mir die Schuld zu wenn die Bilder mal gut mal fürchterlich kamen. Steht auf dem Standpunkt, CMYK ist CMYK, damit muß man alles perfekt drucken können. Er plaziert die Bilder ungesehen und unangepaßt in Quark und wundert sich, daß Eben "Quark" gedruckt wird. Ich bin natürlch der Schuldige und einen großen Kunden los.
Das dazu! Ich gebe keine CMYK mehr raus, wenn nicht sichergestellt ist, daß der Workflow ununterbrochen sichergestellt ist!

Grüße an alle von Bernd

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Viele Grüße an alle von Bernd!

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22.04.2002, 15:06 
hi Photomic,

das die meisten kunden keine ahnung von farben haben kann man ihnen nicht vorwerfen. und das druckereien nicht immer durch qualität überzeugen ist auch eine tatsache. wie geht man also damit um ?
die antwort für mich heisst 1. kommunizieren zb. einen vermerk auf der cd oder als infotext " diese daten sind nur für den offsetdruck auf papierklasse 1+2 nach medienstandart druck vorgesehen !" irgend ein druckerei
"experte" sollte davon gehört haben und nun bescheid wissen 2. proofen. einen inkjet mit passenden rip (bin sehr neugirieg auf das neue best photo edition) damit ist zumindest gesichert das sich deine daten im druck weitgehend ähnlich verhalten werden. das zeichnet der kunde ab. liegt die druckerei stark daneben wird die schuldzuweisung einfacher. auch halte ich es für sinnvoll den kunden darauf hinzuweisen das nur ein andruck oder ein rasterproof (cromalin) den kunde gegenüber der druckerei rechtlich absichert . zur not muss man halt selbst einige filme belichten und proofen lassen. kostet nicht die welt und sichert vielleicht einen grossen job. photoshop hat als cmyk umwandlungtool sowieso seine probleme.

das alles setzt aber voraus das der photograph ein gehöriges fachwissen
im bereich druckvorstufe hat. und wer hat das ? viele gehen mit den thema um wie mit ausschlag. durch "geschwafel" verdecken das sie keine ahnung habe und hoffen das mit den tipps der experten alles problemlos funktioniert. wie das in der wirklichkeit dann aussieht sehen wir täglich in zeitungen, inseraten und prospekten...........


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22.04.2002, 15:21 
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Hi floyd,

wie Recht Du hast. Aber versuch den Pappnasen mal klar zu machen, daß ein Proof eigentlich Pflicht wäre. Wenn ich jedes Bild proofen lassen will ( zur eigenen Absicherung ), darf ich es selbst bezahlen ( Kunde weigert sich ). Wie Du richtig sagst ist Separation eigentlich nicht unser Bier, die Verwendungszwecke sind einfach zu vielschichtig und eine Separation kann nur für eine Druckart optimal vorgenommen werden, nicht für alle möglichen. Mein Ex.Kunde verlangte, daß die Aufnahmen incl. Berbeitung und Separation von mir geliefert werden sollten... und das ganze zu einem Festpreis, der gerade mal die Zeit für die EBV-Abeiten abdecken würde.
Dein Tip mit der Bezeichnung der Daten ( für welchen Druckprozess optimiert etc.) funktioniert bei diesem Kunden sowieso nicht, er erwartet eierlegende Wollmilchsäue zum Preis einer Fachvergrößerung... und das bei einem gestandenen Großhandelshaus. Jetzt kommst Du!
Grüße und Dank für Deine Antwort!

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Viele Grüße an alle von Bernd!

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