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BeitragVerfasst: 18.07.2006, 19:45 
Moin,

ich hatte in letzter Zeit oft mein 70-200 VR an den Kameras und hatte den VR IMMER eingeschaltet (man ist ja schlau, hat ein tolles Feature und will sich ja was Gutes tun...).
Im Ergebnis habe ich etwa Folgendes festgestellt:
Wenn man mit VR bei kurzer Belichtungszeit (etwa 1/30 bis 1/125 Sek.) fotografiert - bei offener Blende bei weing Licht aus freier Hand - leistet das Objektiv geradezu Beachtliches. Die Kamera liefert Fotos vom Feinsten - fast im Dunkeln...

Hat man aber die VR bei normalem Betrieb (Sonnenwetter 1/250, 1/500stel oder kürzer, aber bei freier Hand) eingestellt, so ist die Schärfe ... m. E. zumeist unter aller Sau. Ergebnis: Müll ohne Ende...

Ich habe den Verdacht, dass - und hier kann ich nur wild spekulieren - die VR selbst Zeit braucht, um ein Motiv sozusagen "in den Griff" zu bekommen. Bei kurzen Beli-Zeiten ist das also in Sachen Schärfe ein Nachteil. Die Wackelei wird nicht verringert, sondern vergrößert!

Bei längeren Zeiten hingegen ist dieses "In-den-Griff-bekommen" offensichtlich irrelevant, so dass das 1/60 oder gar 1/20stel lang belichtete Foto bei 200mm Brennweite wider Erwarten topp scharf ist (jedenfalls solange sich jeweilige Protagonisten nicht bewegen).

Hat jemand ähnliche oder andere Erfahungen mit der "Vibration Reduction" ??

Wann ist deren Einsatz sinnvoll und ab wann nicht mehr?

Ciao,

Werner


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BeitragVerfasst: 18.07.2006, 20:38 
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ja, habe ähnliche erfahrungen. wenn man den VR nicht braucht (manchmal mach ich auch 1/160 bei freihand, 200mm, hab ja ne ruhige hand :) ) ist er AUS. Weil dann braucht auch der AF länger um scharfzustellen und die Bildqualität leidet drunter.

Ich würde mal sagen, so ab 1/125 mache ich den VR an.


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BeitragVerfasst: 18.07.2006, 22:00 
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Hallo Werner,

ich hatte bereits das 80-400 VR, nutze seit längerem das 70-200 VR und nun ist auch noch das 105 Macro da. Und für alle hat sich die Gültigkeit der alten Regel, dass für Freihandaufnahmen der Kehrwert der Belichtungszeit größer als die Brennweite sein soll, immer wieder bewiesen. Denn dann sind die Bilder auch ohne VR scharf.

Ist aber die Brennweite größer, dann macht der Einsatz des VR sehr viel Sinnn.

Soweit zur Handregel.

Die Giro-Detektoren des VR messen auch kleinste Erschütterungen und versuchen diese durch eine Linsenbewegung aus zu gleichen. Natürlich braucht dies Zeit. Nutzt du nun den AF-C Modus mit Auslösepriorität, dann fällt die Auslösung zumeist in die Phase der Linsenbewegung. Und selbst wenn du in Schärfepriorität fotografierst, wird die Unschärfe der VR-Gegenbewegung die Phasendetektion nicht soweit schwächen, dass der AF die Auslösung blockiert. Das Ergebniss kennst du.

Also zurück zur "alten" Regel und viel Spass mit dem tollen Objektiv

Jo


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BeitragVerfasst: 18.07.2006, 22:31 
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Hallo Werner,
meine eigenen Beobachtungen und Erfahrungen haben mir gezeigt, dass der VR oder IS einige Zeit benoetigt, bis das Bild ruhig steht.. danach erfolgt erst der eigentlich Fokussiervorgang... dieser Vorgang (VR+AF) kann schon mal bis zu einer halben Sekunde dauern.. Arbeitest Du mit AF-C bleibt die Focussierung erhalten, solange die Maximalamplitude des VR nicht ueberschritten wird.. denn sonst verliert die Kamera die Schaerfe und der VR muss erst wieder fuer Ruhe sorgen..
Also bei allen schnellen Focussiervorgaengen ist es ratsam den VR aus zu lassen.. (beim Sport grundsaetzlich.. bis auf wenige Faelle)
Davon abgesehen kostet der VR/IS ne Menge Strom.. ein nicht zu unterschaetzender Faktor.

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Beste Grüße, Michael

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BeitragVerfasst: 19.07.2006, 07:15 
Danke für die Beiträge - das bestätigt auch meine Erfahrungen.
Ich hatten den VR neulich nämlich beim Sport angelassen - und die Ergebnisse waren nicht gerade vom Feinsten. Wohingegen die VR bei langen Beli-Zeiten - z. B. im Theater - Wunder wirkt...

Ciao,

Werner


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BeitragVerfasst: 19.07.2006, 08:55 
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Hallo zusammen,

das sind für mich ganz wichtige Erkenntnisse, habe ich doch die Unschärfen bei schnell bewegten Objekten immer auf mein eigenes Unvermögen geschoben.

Die ich in erster Line Tierfotograf bin, bedeutet das doch, das ich selbst mit einem 200-400 auf Stativ montiert und schwenkar gelagert, bei mitziehenden Tieraufnahmen (startenden und landenden Vögeln z.B.) den VR ausschalten sollte? Verschlusszeiten 1/750s auch und deutlich höher.

Im diesem Zusammenhang eine artverwandte Frage ans Forum:

D2X mit 200-400 auf Stativ montiert und schwenkbar gelagert. Kamera auf AF-C mit Schärfepriorität und dynamischem Autofokus, sowie VR ein. Ein 'tanzender Reiher' ist das Motiv. Solange sich der Reiher (schnelle Slalom-Bewegungen mit dem ganzen Körper von links nach rechts über das ganze Sucherbild) innerhalb des Suchers bewegt, alles ok. Der Autofocus geht mit. Jetzt bewegt sich das Tier auch leider häufig außerhalb des Suchers. Ich schwenke dann die Kamera mit den beschriebenen Einstellungen wie ein MG kpl. mit, um den Vogel immer im Sucher zu haben. Ausschussquote durch Unschärfe ca. 98%. Nach dem, was ich jetzt gelernt habe, müsste ich den VR bei solchen Situationen immer ausschalten oder mache ich hier grundsätzlich noch etwas anderes falsch oder ist die Ausschussquote in solchen Situationen einfach immer so hoch?

Habt Ihr einen Rat?

Grüße

Dieter


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BeitragVerfasst: 19.07.2006, 09:57 
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Beim 70-200 VR steht in der Anleitung, dass bei Nutzung eines Stativs der VR ausgeschaltet werden muss. Da gabs auch mal einen langen Thread drüber.

Ist das beim 200-400 genauso?

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BeitragVerfasst: 19.07.2006, 10:51 
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Meines Wissens nach ist das beim 200-400er nicht so. VR kann da eingeschaltet bleiben. Wenn der Reiher aus dem Focus ist, muss der AF eigentlich neu aktiviert werden. Oder sehe ich das auch falsch?

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BeitragVerfasst: 19.07.2006, 11:21 
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Bei'm 70-200 muß der VR lt. Bedienungsanleitung bei Stativbetrieb immer ausgeschaltet werden. Kann ich aus der Praxis heraus (leider) auch nur bestätigen. Die Bildergebnisse sind sonst gleichmäßig unscharf.
Dumm ist nur, das ich den VR später wieder einschalten muss und das häufig erstmal vergesse..............

Beim 200-400 steht in der Bedienungsanleitung, das VR bei Stativbetrieb eingeschaltet bleiben kann. Seit ich einen ganzen Vormittag Teleaufnahmen mit VR und Stativ wegen gleichmäßiger Unschärfe (wie 70-200) wiederholen musste, schalte ich den VR wieder ab mit den bereits geschilderten Nebenwirkungen.............

By the way...........auch die NPS Kollegen in Düsseldorf konnten mir bei dem geschilderten Sachverhalt mit dem tanzenden Reiher nur den Tip geben, mal erfahrene Tier-und Naturfotografen zu kontaktieren........

Wenn ich Kamera und Objektiv schwenke, um das Tier immer im Sucher zu halten, halte ich den Auslöser übrigens weiterhin gedrückt, ich setzte zwischendurch nicht ab. Vielleich ist das mein Fehler, vielleicht gebe ich dem Autofokus damit keine Zeit, sich neu zu aktivieren und justieren???

Die Situation ist für mich nur ein Beispiel, kommt Gott sei Dank nicht so häufig vor, obwohl der Frust groß ist (Reiher ohne abgeschnittene Teile kpl. im Sucher und super Posen, das ganz aber eben deutlich unscharf...........

Gruß
Dieter


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BeitragVerfasst: 19.07.2006, 20:08 
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Hi!

Meine Erfahrung mir VR bei bewegten Objekten, die ein Mitziehen erfordern, ist:
DEFINITIV AUSSCHALTEN!!!

Am Nürburgring habe ich mal versucht, extreme Mitzieher mit sehr langen Zeiten aus der Hand zu halten. Die Ergebnisse mit VR waren verheerend!
Offensichtlich versuchte die VR-Einheit, mein Mitziehen ebenfalls auszugleichen. Das Ergebnis war am Ende eine Art Doppelkontur, so als ob ich eine minimal verschobene Doppelbelichtung gemacht hätte.
Ohne VR waren die Bilder natürlich meist in vertikaler Richtung verwackelt, dafür konnte man aber ein Verwackeln deutlich erkennen.
Daher vermute ich ganz stark, daß die Doppelkontur eine Folge des VR ist!

Ähnliches wird demnach auch für andere Objekte, wie z. B. fliegende Reiher, gelten.

Eigentlich war ich der Meinung, die VR-Einheit würde Mitzieher erkennen und seine Wirkung auf die vertikale Ebene beschränken....
Gruß, Mike

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"It´s no matter of Available Light, but of Available Darkness...!!!"

Bjørn Røslett über die Nikon D3


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BeitragVerfasst: 19.07.2006, 20:43 
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Hallo!

Ein sehr interessantes Thema!

Meine Erfahrung mit dem 70-200 ist die, dass bei einem langsamen gleichmässigen Mitzieher das VR durchaus eingeschaltet sein kann, Schalter auf "Normal", nicht auf "Active". Das gleiche gilt für die Benutzung auf dem Einbeinstativ.
Eine abrupte Bewegung ist jedoch mit dem VR nicht möglich. Muss ich das VR ausschalten, habe ich hin und wieder das gleiche Problem, dass ich das Wiedereinschalten vergesse.

Beste Grüsse, Martin


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BeitragVerfasst: 20.07.2006, 07:09 
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Martin Deuring hat geschrieben:
Hallo!

Ein sehr interessantes Thema!

Meine Erfahrung mit dem 70-200 ist die, dass bei einem langsamen gleichmässigen Mitzieher das VR durchaus eingeschaltet sein kann, Schalter auf "Normal", nicht auf "Active". Das gleiche gilt für die Benutzung auf dem Einbeinstativ.
Eine abrupte Bewegung ist jedoch mit dem VR nicht möglich. Muss ich das VR ausschalten, habe ich hin und wieder das gleiche Problem, dass ich das Wiedereinschalten vergesse.

Beste Grüsse, Martin


also der Neue Nikon VR ist wesentlich besser, als sein Ruf.. man muss ihn nur verstehen und richtig einsetzen.. habe mich anfangs auch irritieren lassen und dann systematische Tests gemacht.. alles von euch bisher gesagte gilt fuer den Einsatz des VR bei zweidimensionaler Bewegung der Kamera.. UND VR Stellung Normal.. zweidimensional, weil ihr horinzontal und vertikal wackelt.. kommt dann eine Bewegung ueber die Amplitude hinaus dazu hat der VR verloren.. der AF dann auch..

ABER.. wenn ihr im VR Modus Active arbeitet erkennt die Kamera tatsaechlich eure Mitzieh-, oder Schwenkbewegung im Stativbetrieb..
Dabei wird nur eine Eindimensionale VR-Korrektur durchgefuehrt, die Bewegungs- oder Schwenkrichtung bleibt dabei unkorrigiert..
damit habe ich schon Mitzieher, wie sehr schnelle Schwenks unverwackelt von einem Einbein hinbekommen.. Aufnahmen aus einem Sportflugzeug, wie auch von einem Sportboot waren damit kein Problem !!\
Probiert es einfach mal aus und erkundet die Grenzen..
Funktioniert uebrigens bei Canon mit dem IS mittlerweile genauso..

_________________
Beste Grüße, Michael

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BeitragVerfasst: 20.07.2006, 07:22 
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Hallo Michael

Ich bin nun über Deine Erfahrungen etwas überrascht. In der Anleitung wird dazu Folgendes beschrieben:

NORMAL: Der Vibrationsreduktions-Mechanismus verringert Kameraverwacklungen und ermöglicht gleichmäßige Kameraschwenks.
ACTIVE: Der Vibrationsreduktions-Mechanismus reduziert das Verwackeln der Kamera beim Fotografieren aus einem Fahrzeug in Bewegung. In diesem Modus unterscheidet das Objektiv nicht automatisch zwischen Kameraschwenks und Verwacklungen.

Bei Kameraschwenks muss der Vibrationsreduktions-Schalter auf NORMAL gesetzt sein. Wenn Sie die Kamera in einem weiten Bogen bewegen (z. B. bei einem Kameraschwenk), sind Vibrationen in die Richtung dieser Bewegung nicht betroffen. Wenn Sie die Kamera z. B. horizontal schwenken, werden nur vertikale Vibrationenreduziert, so dass gleichmäßige Kameraschwenks möglich werden.

Ich vermute, dass ein Schwenk und die Erstellung eines Bildes aus einem Fahrzeug andere Auswirkungen haben.

Uebrigens bin ich klar Deiner Meinung, dass der VR sehr gut ist. Es ist erstaunlich, bei welchen Lichtverhältnissen noch aus der Hand fotografiert werden kann.
Ich werde nun aber Deinem Hinweis gerne mal nachgehen und die Stellung "Active" austesten.

Vielen Dank und Gruss, Martin


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BeitragVerfasst: 20.07.2006, 09:43 
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Zitat Canon:

Zitat:
Einige EF-Objektive verfügen sogar über zwei IS-Modi, wobei einer davon speziell für geschwenkte Aufnahmen gedacht ist. Damit können Sie eine noch größere Freiheit beim Fotografieren genießen.


greetZ
CarloZ

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Wieso ist 'Abkürzung' so ein langes Wort ?!
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BeitragVerfasst: 20.07.2006, 12:22 
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Hallo Martin,

Martin Deuring hat geschrieben:
Hallo Michael

Ich bin nun über Deine Erfahrungen etwas überrascht. In der Anleitung wird dazu Folgendes beschrieben:
NORMAL: Der Vibrationsreduktions-Mechanismus verringert Kameraverwacklungen und ermöglicht gleichmäßige Kameraschwenks.


man sollte da einfach noch langsame Schwenks dazuschreiben.. dann würde es sogar stimmen.. aber ein Mitzieher und eine Aufnahme aus einem beweglichen Standort (Fahrzeug, Flugzeug, Boot..o.ä..)
fällt eher unter die Beschreibung für die Active Einstellung..
Zitat:
ACTIVE: Der Vibrationsreduktions-Mechanismus reduziert das Verwackeln der Kamera beim Fotografieren aus einem Fahrzeug in Bewegung. In diesem Modus unterscheidet das Objektiv nicht automatisch zwischen Kameraschwenks und Verwacklungen.

Das heisst nichts anderes, als das in der Schwenkrichtung natürlich keine korrektur erfolgt..
Zitat:
Ich vermute, dass ein Schwenk und die Erstellung eines Bildes aus einem Fahrzeug andere Auswirkungen haben.


Wenn man die Schwenkbewegung langsam durchführt Ja...
wenn Du einen schnellen Schwenk in Stellung Normal machst, wird der VR der Kamera immer wieder versuchen in der Schwenkrichtung die Bewegung zu verhindern.. das möchtest Du aber doch nicht.. bei einem schnellen Mitzieher.. und bei einer Aufnahme aus einem Flugzeug (Vrel 150-160 Km/h über Grund..) genauso wenig..

probierts einfach mal aus..
bei langsamen Schwenks in Stellung normal..

bei schnellen Schwenks (Mitzieher)
und bei Aufnahmen aus Fahrzeugen in Stellung active.
und beim Einsatz von einem Einbein..

Ich war und bin begeistert..

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Beste Grüße, Michael

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