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 Betreff des Beitrags: Probleme mit dem 28-70 von Nikon
BeitragVerfasst: 15.10.2006, 16:17 
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@ alle

habe hin und wieder Probleme mit der Schärfe bei verschiedenen Bildern.

Habe das jetzt schon mehrfach in den letzten gehabt. Bei einem Termin am Freitag im Europapark sind jetzt extrem viele Fotos unscharf.

Leider sieht man dies erst richtig am PC.

Hat jemand von euch auch solche Probleme schon gehabt mit dem Objektiv?

Danke Gruß Manfred

_________________
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15.10.2006, 19:28 
Moin,

das Problem habe ich auch. Hab neulich in Cloppenburg auf'm Fußballplatz gestanden als denen beim Oberligaspiel gegen Meppen der Strom für die Flutlichter ausgegangen ist. Da brannten dann nur noch ein paar Funzeln im Hintergrund.

Ich habe dann mit dem 2,8 28-70 bei 1600 ASA an der D2x einfach kein richtig scharfes Bild von den herumhängenden Spielern hinbekommen, und das, obwohl ich nur 1/10 Sekunde gewählt hatte...

Aber gerade DAS Bild hat die Zeitung dann auch noch riesengroß abgedruckt! ;-)

Spaß beiseite: Unscharfe Bilder können zig Gründe habe! Das ist grundsätzlich erstmal objektivunabhängig.

Um also näher urteilen zu können, musste scho' ma' mit 'n paar mehr Details rüberkommen! ,-))))

Viele Grüße

Werner


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BeitragVerfasst: 16.10.2006, 05:28 
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Es gibt sicherlich tausende Gründe für unscharfe Fotos...
Was ich persönlich aber immer etwas merkwürdig finde, ist die wechselnde Anzahl an scharfen und unscharfen Fotos!
Vorrausgesetzt die benutzte Blende und damit die erzielte Tiefenschärfe lag innerhalb eines sehr kleinen Bereichs, dann sollte doch auch bei einem typischen Back-Focus-Problem die Unschärfe weitestgehend gleich sein, oder?

Mach doch mal einen Schärfetest mit Millimeterpapier. Auf das Papier klebst du mittig einen Pappstreifen in 45°-Winkel, den du mit ein paar Edding-Kreuzen AF-freundlich gestaltest. Das ganze in 2-4 Meter irgendwo an eine Wand geklebt, die Kamera auf einem Stativ befestigt und schon kann der Test losgehen. Wichtig ist die offene Blende und das du nach jedem Foto den AF mit der Hand vor dem Objektiv betätigst, damit die Linse einmal von der Naheinstellgrenze bis unendlich durchläuft. Dann neu auf den Pappstreifen fokussieren und das nächste Foto...
Hinterher am Rechner kannst du dann prima am Millimeterpapier ablesen, ob und wie weit deine Linse daneben liegt.
Sollte die Linse dann keine Fehler zeigen, liegen die Probleme bei deinem letzten Shooting jedenfalls nicht direkt technisch/mechanisch an deiner Objektiv-Kamera-Kombination...

Gruß, Mike

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"It´s no matter of Available Light, but of Available Darkness...!!!"

Bjørn Røslett über die Nikon D3


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BeitragVerfasst: 18.10.2006, 20:19 
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Bei dem, was Du schilderst glaune ich nicht an einen Objektivfehler.
1. wären deine Bilder alle unscharf und 2. halte ich das 28-70 konstruktionsbedingt für mit das beste Teil aus der ganzen Nikon-Küche. Von Serienabweichungen, wie bei den Billigteilen habe ich eigentlich noch nichts gehört.
Zunächst mußte ich bei meinem eines feststellen: Das 28-70 ist bei offener Blende und bei 70 mm wie viele andere ziemlich weich. In grenzwertigen Lichtverhältnissen überschätzt man gern seine ruhige Hand und bei Werten unter 1/30 ist ein scharfes Bild Glücksache. Bei vielen Auslösungen in Serie bekommt man eine bunte Mischung aus unscharf bis aktzeptabel. Richtig gut werden meine Aufnahmen hingegen erst ab 1/60 Sek und bei Blenden ca 4 oder kleiner. Vom Stativ hingegen lässt sich bei unbewegten Objekten so ziemlich alles super ablichten. Nachdem ich die Firmware 2.0 auf der D2X installiert habe mache ich deutlich mehr Fotos im Bereich ISO 800 und darüber. Das bringt unterm Strich deutlich bessere Ergebnisse als mit zu langen Belichtungszeiten.
Noch was: Die Lichtmenge ist der Jahreszeit entsprechend deutlich auf dem Rückzug. Ein schleichendes Phaenomen, das im Aussenbereich alle Einstellungen in Frage stellt. Man muß halt immer wieder in die Materia eintauchen und erkennen, wo die physikalischen Grenzen sind.

Gruß Michael


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