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 Betreff des Beitrags: D1X-Akkupack erfolgreich erneuert
BeitragVerfasst: 19.12.2002, 12:39 
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Nachdem es in der Vergangheit mehrfach diskutiert wurde habe ich es bei einem "ausgeleierten" Akkupack der D1x einmal ausprobiert:

6 neue Zellen bei Akku-Profi bestellt --> nach 3 Tagen für 3,45 Euro/St. geliefert

--> Akkupack mit Teppichmesser an der Pressnaht aufgetrennt (10 Min.)

--> mit den "Innereien" vertraut gemacht (5 Min.)

--> 6 neue Akkus in Reihe gelötet und an die Mini-Platine gelötet (45 Min.)

--> aufgeschnittenes Akku-Gehäuse entgratet (5 Min.)

--> neue Akkus eingesetzt und Gehäuse mit dünnen hochfesten Klebeband verklebt (5 Min)

--> geladen --> fertig

--> 400 Bilder auf Microdrive geschossen, Anzeige zeigt noch volle Leistung

Fazit:

Wer mit dem Lötkolben umgehen kann und eine Stunde Zeit investiert hat danach für knapp 20 Euro einen vom Prinzip her nagelneuen Akkupack.

(Beim zweiten Mal wirds vermutlich auch schneller gehen)

Gruß,
Wolf


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 Betreff des Beitrags: Bravo
BeitragVerfasst: 19.12.2002, 14:19 
Ja hört sich doch gut an, wenn Du jetzt noch die Bestellnummer oder die Akkuart von "akkuprofi" angeben könntest das wär der Hit, ich war auf der Homepage von "akkuprofi", aber da gibt es ja unnmengen von den verschiedensten Akkus. Als jetzt schon mal danke im voraus


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BeitragVerfasst: 19.12.2002, 14:33 
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http://www.sanyo-energy-europe.com/content/pdf/HR-4!5AU.pdf

Die Typbezeichnung ist:

HR 4/5 AU mit Lötfahne - Euro 3,45 + MwSt.
1,2 V / 2150 mAh

Artikelnummer bei Accu-Profi: 74010160

Gruß,
Wolf


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 Betreff des Beitrags: Zusatzfragen
BeitragVerfasst: 20.12.2002, 13:37 
Hallo Wolf,
zum höchst interessanten Bericht zwei Zusatzfragen:
1) welches Klebehand wurde verwendet und
2) erfolgte die Ladung mit dem Nikon Ladegerät zur D1X?
Mit freundlichen Grüßen
P-Schlack


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BeitragVerfasst: 20.12.2002, 14:10 
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Beim Klebeband handelt es sich um eine dünnes Paketklebeband mit feinen eingezogenen Fasern zur Verstärkung.
Gewebeband ist zu dick, Akku passt dann nicht mehr ins Gehäuse.

Geladen habe ich dieses erste Exemplar mit dem Nikon-Ladegerät MH-16 welches im Lieferumfang meiner D1x enthalten war.

Ich werde mir jedoch ein hochwertigeres Ladegerät zulegen um die neuen Akkus nicht genausoschnell wie die Vorgänger zu "vernichten".

gruß,
Wolf


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 Betreff des Beitrags: Akku
BeitragVerfasst: 20.12.2002, 21:48 
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Also, lese hier immer wieder den Ärger über den originalen Nikon D1/D1X etc-Akku. Mein D1 Akku, mittlerweile fast zwei Jahre alt tuts immer noch. Hab ich was falsch gemacht?. Allerdings hab ich ihn so behandelt wie mein Weibilein: Pfleglich. Regelmäßig entladen und wieder aufgeladen. So übersteht er den ganzen Tag im Studio und noch mehr. Trotzdem suche ich immer noch ein Ersatzgehäuse zum experimentieren. Gruß Gerd


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21.12.2002, 23:02 
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hallo wolf,
scheint ja gut geklappt zu haben. congratulations zum akku kurs. möchte aber nochmal darauf hinweisen, ohne akkupflege geht es nicht.

zunächst solltest du nicht vergessen, die neuen akkus zu formieren, d.h. mehrere zyklen z.B. 5x laden und entladen,

damit erreicht man eine erhebliche verbesserung der kapazität, es gibt angaben von um die 30%. dazu reicht auch das nikon ladegerät mit der refresh funktion aus. die häufig beschriebene niedrige kapazität nach kurzer zeit hat damit zu tun. nur dann ist der akku in voller blüte. hier muss ich mal nikon in schutz nehmen. bei meinem neuen akku steigerte sich die kapazität von ca. 80% auf 101%. bei 80% ist z.B. bei der akkupflege schon knapp die ausmusterungsgrenze erreicht. dass die akkus schnell schlapp machen, hat meist nicht soviel mit der herstellerqualität zu tun. die bauweise und der elektrolyt sind fast alle gleich. die eigenschaften unterliegen iso - normen. in erster linie sind es eher die ladegeräte, die probleme machen und das für verbraucher aufwendige u. sorgfältige zu beachtende ladeverfahren. gerd hat es ja wohl gut hingekriegt, zwei jahre akkulaufzeit ohne probleme spricht sehr für ein pflegliches umgehen.

wichtig!
1. akkus sollte richtig leer sein, ehe sie an das ladegerät gehen. vor allem an das nikon ladegerät.
2. ni-mh akkus sollte vor einer längeren lagerungszeit, wo sie nicht benützt werden auf die mindestspannung entladen werden.
3. nach einigen monaten evtl. wieder einen mehrmaligen lade- u. entladezyklus starten (regenerieren). beim konditionieren muss die spannung sehr kontrolliert bis ca. 0,4 v heruntergeladen werden, das wird dann durchgeführt, wenn eine zielkapazität nicht erreicht wird.

etwas unproblematischer ist es mit den reflexladegeräten mit einem reverse-impuls, die auch einen nicht ganz leeren akku problemlos aufladen können, die erwärmung verhindern und damit eine höhere anzahl vonladezyklen wie die angegebenen 500 erreichen.

wer es sich leisten kann, sollte also an ein ladegerät mit reflex- oder reversladesystem denken. die geräte, von denen ich in einem der letzten beiträge sprach, sind alle rel. teuer und nur für das laden geeignet.
zwischenzeitlich habe ich ein "rel." preisgünstiges akkuprüf- u. reflexladesystem entdeckt, welches allen anforderungen entspricht und für vor allem für die akkupflege geeignet ist. vermutlich +mwst.
interessant ist die möglichkeit alle arten von akkus damit zu laden, sogar die empfindlichen li-akkus, die in der regel temperaturüberwacht werden müssen. adapterkabel muss man sich selbst machen, das ist aber nicht schwer.

die beschreibung findet man unter
http://www.akkuladegeraete.de/apl1t.htm

noch professionellere geräte dieser art haben fast alle das reflex- oder reverseladeverfahren, sind aber noch teurer und werden bei feuerwehr, polizei u. servicestationen eingesetzt, für das forum uninteressant.

solltest du oder jemand anderes einen völlig fertigen akku haben, könnte ich ihn gerne mal testen und prüfen, was noch drin ist und was noch nach einer konditionierung herausgeholt werden kann. ab einem gewissen punkt geht´s aber auch nicht mehr. messprotokolle u. ladekurven sind unbestechlich, die kapazität 2000 mA/h ist 100%. ich arbeite allerdings mit einem anderen akku analyser wie oben angegeben. vielleicht könnte man ja mal einen langzeitversuch mit zwei gleichenwertigen akkus starten, einmal benutzung wie gehabt, einmal regeläßig geprüft u. ggf. konditioniert.

als dann, dies noch mal zur ladetechnik.

schöne grüsse, stan


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 Betreff des Beitrags: Akkus D1
BeitragVerfasst: 21.12.2002, 23:48 
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Hallo,

ich kann die Probleme mit den D1-Akkus auch nicht ganz nachvollziehen. Meine D1 wird im März 3 Jahre alt und die bei Kauf mitgelieferten 2 Akkus sind immer noch O.K.

Erst bei grosser Kälte (-20 Grad) lässt die Kapazität merklich nach. Ich benutze das Originalladegerät und refreshe sehr häufig (auf jeden Fall, wenn ein nicht voll entleerter Akku geladen wird).

Thilo


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22.12.2002, 11:20 
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Also meine Kamera ist nicht ganz 2 Jahre alt und die beiden ersten Akkus sind defintiv im Eimer gewesen.

Aber gut möglich, daß ich gerade am Anfang falsch mit den Akkus umgegangen bin. 5x laden/entladen habe ich auf jeden Fall nicht gemacht.

Allerdings habe ich mit den Akkus für meine kleine Digitalkamera (Mignon) und für den SB-28DX (Mignon) absolut keine Probleme, die sind heute noch richtig fit.

Ich will auch gar nicht so sehr über die Nikon-Akkus und das Nikon-Ladegerät schimpfen. Nur warum soll ich über 100 Euro zahlen wenn es auch für unter 20 Euro eine Alternative gibt ?
Die 45-60 Minuten zeit nehme ich mir da schon mal.

Gruß,
Wolf


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 Betreff des Beitrags: letzte runde
BeitragVerfasst: 22.12.2002, 18:50 
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hallo wolf,

klar ist das in ordnung, wenn man die zeit hat und das handwerkliche versteht. wenn man aber in der gleichen zeit mehr verdienen würde, wenig zeit besitzt, sowie noch nie einen lötkolben in der hand hatte, wird es sicher etliche geben, die es abwägen, ob sich die mühe lohnt. profis sind schneller, besser u. ausserdem gut ausgerüstet (im forum sind ja vorwiegend profis auf ihrem gebiet) oder gleich neukauf und bewusster den akku hegen.

noch ein tip:
lagerung des nimh akku im kühlschrank oder im kalten raum vermeidet eine zu schnelle selbstentladung, nur vor dem benutzen sollten sie an die arbeits- u. raumtemperatur angeglichen werden ((Hosentasche (ohne schlüsselbund, sonst funkt´s!) geht schnell)), sonst hat er nicht die volle kapazität und es besteht die gefahr der kondenswasserbildung.
die chemischen prozesse laufen bei kühlem elektrolyt langsamer ab. nimh akkus sind nicht vor selbstentladung gefeit, auch wenn sie weniger davon betroffen sind, wie die nicd akkus. sogar nikon hat schon in q&a darüber geschrieben.
in der nächsten kamerageneration (d2?) wird es ja möglicherweise li-akkus geben., aber die d1 u. d1x/h werden sicher noch lange auf dem markt sein, hoffentlich gibts dann später noch die akkus. da zahlt sich dann die do it yourself methode wohl eher aus.

Und denk an das mehrfache laden und entladen, ehe die neuen akkus in den alltagsbetrieb gehen. gewinnt 20-30% an basiskapazität und geht gut mit dem nikon lader zu machen. das gilt auch für den neukauf von nikon-akkus und spätestens alle halbe jahre mal wiederholen.

auch andere, die im moment kapazitätsprobleme haben, können auf sich auf diese weise erst mal selber helfen. damit habe ich schon sehr alte teure akkus von professionellen videokameras z.B. geräte von 60 auf 87% kapazität bekommen.

ansonsten steht mein angebot vom letzten beitrag, ein oder zwei kapazitätsschwache gekennzeichnete akkus zu prüfen u. soweit wie möglich zu regenerieren (mit meßprotokoll), falls noch bedarf und interesse vorliegt. auf diese art könnte das meßgerät mit hilfe der fuzzy logik die lade- u. entladekurve eines verbrauchten akkus analysieren. umso genauer werden dann die schnelltests, wenn akkus verschiedener qualität genutzt werden. meine akkus sind leider zu neu dafür, daher das interesse.

gruß

stan


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BeitragVerfasst: 23.01.2003, 00:51 
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BeitragVerfasst: 09.02.2005, 19:35 
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Hallo,

habe gerade im Net eine neue Akkuzelle von Sanyo entdeckt mit 4000mAh.
Typ Sanyo HR-4/3AU, 4 Ah, NiMh
Angebot findet ihr hier: http://www.akku-doktor.de/webshop/akku/ ... r-pack.htm
Preis 46,90 Euro für ein 10er Pack.
Vieleicht ist das ja die Lösung unserer Probleme - immerhin doppelte Leistung des Originalakkus.

Gruß Sven


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 Betreff des Beitrags: Akku für D1x
BeitragVerfasst: 09.02.2005, 20:42 
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Hallo, hab mir solch eine Arbeit nicht gemacht und für 16,30 euro bei Onni-Tec einen neuen (Fremd) Akku gekauft, warte aber noch auf die Lieferung. In der zwischenzeit hab ich mir mal den originalen alten Akku angesehen und festgestellt das die Akkus eventuell abschraubbar vom Verschlußteil sind. So könnte man doch baugleiche Ersatzakkus mit dem original Vorderteil von Nikon umschrauben! Oder? Wenn der Ersatz da ist probier ich es mal. :-D
Gruß...Robert


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.02.2005, 20:44 
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Es geht, Robert. Das habe ich schon vor über einem Jahr herausgefunden. Und man sollte es auch umschrauben, weil die Verschlüsse der Fremdanbieter nicht richtig halten; die rasten nicht ein.

Gruß

Mario


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 Betreff des Beitrags: Woooh
BeitragVerfasst: 09.02.2005, 20:53 
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Das ging aber schnell !!!!
Es war mein erster Beitrag und dachte, naja interessiert sowie so niemanden! Aber denkste.... jetzt pack ich die Schreibmaschine aus. Ha...
Gruß Robert


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