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BeitragVerfasst: 09.10.2007, 16:02 
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Hat mir jemand einen Tipp, wie ich am besten diese Zähne mit PS nachbearbeiten kann? Soll jetzt keine blütenweißes Gebiss werden, aber so, dass es halt besser aussieht und die Veränderungen möglichst wenig erkennbar sind...

http://www.webdigital.de/galerie/data/507/530zahn.jpg

Viele Grüße
Ted


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BeitragVerfasst: 09.10.2007, 19:47 
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Hallo, Ted,

meine Vorgehensweise, die im übrigen auch mit dem Augenweiß funktioniert (ich habe ständig beruflich dieses Problem, da selbst die dollsten Models oft keine perfekten Zähne und rote Augäpfel von den vielen Champagnernächten haben, um hier mal ein Werberklischee zu bedienen :-)):

mit dem PS-Auswahltool "Farbbereiche auswählen" eine Auswahl der zu behandelnden Zahn- oder Augenweiß-Zonen machen, gegebenenfalls die Auswahlbereiche manuell nachbearbeiten (mit dem Lasso ergänzen oder Teile abziehen). Man kann den Auswahlbereich auch komplett mit dem Lasso manuell festlegen, da er nicht so supergenau definiert sein muss. Nun eine neue Ebene über der Bildebene erstellen und die schwebende Auswahl erst mal zu hundert Prozent mit Weiß füllen. Dann diese Weißteile in der Ebene leicht weichzeichnen (Gaußscher Weichzeichner nach optik einstellen) und dieser Ebene solange Deckkraft wegnehmen, bis der Effekt nach Wunsch ist. Außerdem der Ebene die Funktion "Negativ Multiplizieren" in der Ebenenpalette geben.

Viele Grüße vom Tom

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BeitragVerfasst: 09.10.2007, 19:49 
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...äääh, sorry, Ted, kleine Korrektur, die Ebenenfunktion heißt "umgekehrt multiplizieren", nicht "negativ multiplizieren"...

Grüße vom TOM

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BeitragVerfasst: 09.10.2007, 19:57 
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Hallo Ted,
bei so einem Problem mache ich es fast so wie Tom.

Die Zähne mit dem Lasso eingrenzen und unter "Farbton/Sättigung" die Gelbtöne in der Sättigung veringern und die Helligkeit erhöhen.
Ist eine einfache und schnelle Sache und reicht meistens;-))

Bei den Augen läuft es genauso, nur dort bitten den Rotanteil verringern und die Helligkeit auch erhöhen.

Viele Grüße
Klaus

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BeitragVerfasst: 09.10.2007, 21:39 
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Ich schließe mich den beiden an. Eine Sache allerdings ist wichtig, Am besten eine Ebene anlegen mit einer Kopie des betreffenden Bereiches, dann die Einstellungen vornehmen, insb. Weichzeichnen und dann in den Maskenmodus wechseln um die Blitzlichter und Weiss-Stellen wieder ins Original zu überführen. Erst dann wirkt es authentisch. Übrigens, bei keinen Korrekturen überlagere ich einen gelben/schlechten Zahn mit dem Stempelwerkzeug, Quelle: guter Zahn, (Einstellung: Härte=0%)

Gruß Michael


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BeitragVerfasst: 10.10.2007, 19:12 
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Vielen Dank für die Tipps. Was jetzt noch bleibt, ist die Frage, ob Ihr solche Fotos in Zeitschriften oder Tageszeitungen mit dem berühmten [M] verseht?

Viele Grüße

Ted


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BeitragVerfasst: 11.10.2007, 09:58 
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In Tageszeitungen? Ist da überhaupt Zeit für sowas?


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BeitragVerfasst: 11.10.2007, 10:01 
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Ted hat geschrieben:
Vielen Dank für die Tipps. Was jetzt noch bleibt, ist die Frage, ob Ihr solche Fotos in Zeitschriften oder Tageszeitungen mit dem berühmten [M] verseht?

Viele Grüße

Ted


Kann bitte einer von euch mich einmal aufklären, was das mit dem berühmten ( M ) auf sich hat?

vg Klaus
der keine Profi ist, sondern nur mal so aus Spaß darumknipst ;-)

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BeitragVerfasst: 11.10.2007, 11:05 
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Nein, Ted, so herum geht es gar nicht. Du kannst unmöglich eine Person in der Zeitung darstellen und dazu Montage schreiben. Entweder fragt sich der Leser, was das mit der Information zu tun hat und was montiert wurde. Oder du schreibst dazu, was montiert wurde und stellst die abgelichtete Person bloß.

Darum: Bei Tageszeitungen gilt: Das Bild darf ausschließlich dahingehend bearbeitet werden, dass es im Druck so erscheint, wie es aufgenommen wurde!!! Alles andere hat nichts mit Journalismus zu tun.

Ich kriege schon immer Zustände, wenn meine Redakteure diese Hochglanz-PR-Fotos der Agenturen benutzen. Da gilt für mich: So etwas wird nur benutzt, wenn kein Original-Bild der Person vorliegt. Und dann wird im Foto-Hinweis deutlich gemacht, dass es sich um ein Agentur-Foto handelt!!!

Viele Grüße

Jens


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BeitragVerfasst: 11.10.2007, 11:07 
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KlausM hat geschrieben:
Ted hat geschrieben:
Vielen Dank für die Tipps. Was jetzt noch bleibt, ist die Frage, ob Ihr solche Fotos in Zeitschriften oder Tageszeitungen mit dem berühmten [M] verseht?

Viele Grüße

Ted


Kann bitte einer von euch mich einmal aufklären, was das mit dem berühmten ( M ) auf sich hat?

vg Klaus
der keine Profi ist, sondern nur mal so aus Spaß darumknipst ;-)


[M] = Montage


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BeitragVerfasst: 11.10.2007, 11:12 
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s-rade hat geschrieben:
[M] = Montage


Danke dir.

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BeitragVerfasst: 11.10.2007, 16:29 
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[quote="s-rade"]Nein, Ted, so herum geht es gar nicht. Du kannst unmöglich eine Person in der Zeitung darstellen und dazu Montage schreiben. Entweder fragt sich der Leser, was das mit der Information zu tun hat und was montiert wurde. Oder du schreibst dazu, was montiert wurde und stellst die abgelichtete Person bloß.

Darum: Bei Tageszeitungen gilt: Das Bild darf ausschließlich dahingehend bearbeitet werden, dass es im Druck so erscheint, wie es aufgenommen wurde!!! Alles andere hat nichts mit Journalismus zu tun.
[/quote]

Hallo Jens,

das ist ein eindeutiges Statement.

Ich selbst arbeite viel für Fachzeitschriften (im Print). Fotos liefere ich da als Zusatzware. Meistens handelt es sich um Experten, die für den Leser z. B. in Interviews super Infos/Tipps/Tricks bieten. Insofern stelle ich diese Menschen gerne in positivem Licht dar. Für meine Fälle hätte ich das daher nicht als völliges NoNo angesehen und auch mit der Ergänzung eines entsprechenden [M] keine Probleme, wobei du natürlich Recht hast. Der Leser/Bildbetrachter fragt sich dann natürlich, was verändert wurde, was für den Fotografierten dann durchaus unangenehm werden kann...

Ich weiß jetzt nicht, ob der Vergleich hinkt. Aber wenn sich der Interviewte verhaspelt, ständig Ähs und dergleichen verwendet, wird das ja im Text auch korrigiert. Muss ich jetzt noch mal drüber nachdenken, ob bei Bildern Minikorrekturen wirklich nicht adäquat sind, solange die Aussage des Bildes gleich bleibt. Die Frage wäre bei meiner Argumentation aber dann natürlich, wo die Grenze zu ziehen ist. Muss ich mich jetzt nochmal mit beschäftigen...

Viele Grüße
Ted


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BeitragVerfasst: 11.10.2007, 17:37 
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Hochaktuell ist dazu gerade (na ja, aktuell und nicht hochaktuell) das Bild des Politikers in Badehose im Ruderboot, bei dem eine Zeitschrift ihm gnädigerweise die Rettungsringe wegretuschiert hatte - Das ließ ihn besser aussehen - aber die Orginale sind aufgetaucht und das Geschrei war groß!


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BeitragVerfasst: 11.10.2007, 17:58 
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[quote="Robert Pairan"]Hochaktuell ist dazu gerade (na ja, aktuell und nicht hochaktuell) das Bild des Politikers in Badehose im Ruderboot, bei dem eine Zeitschrift ihm gnädigerweise die Rettungsringe wegretuschiert hatte - Das ließ ihn besser aussehen - aber die Orginale sind aufgetaucht und das Geschrei war groß![/quote]

Und Schweißflecken in der Achselhöhle sollen ja bei hochgestellten Politikerinnen auch schon verschwunden sein. Aber es ist die Frage, ob es darum außerhalb des Nachrichtenjournalismus/investigativen Journalismus etc. geht...


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BeitragVerfasst: 11.10.2007, 21:03 
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Also, dann müssten alle Pressefotos eines großen Automobilwerkes aus Stuttgart Untertürkheim dieses "M" tragen. Da wird getürkt ohne Ende. Bei anderen Firmen ist das ebenso. Man muss nur mal genau hinsehen.
Spaltmaße der Autos werden generell am Computer gemacht. Was sind da eine paar blöde Zähne?
GRuß Gerd

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